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Und was ist, wenn Putin den Krieg wirklich verliert?

Seit mehr als einer Woche sind für die allermeisten Europäer die Nachrichten aus der Ukraine zum ersten Mal seit einem halben Jahr sehr freudig. Russische Truppen sind an manchen Frontabschnitten auf einer fast ungeordneten Flucht. Während die Befreiung der Vorstädte Kiews vor dem Sommer noch als strategische Umgruppierung der Aggressionstruppen dargestellt werden konnte, gibt es diesmal eindeutig gravierende Erfolge der Ukrainer. Das löst eine Fülle von Fragen aus: Ist damit der Krieg entschieden? Was sind die Ursachen der Wende? Und was wären die Folgen eines kompletten Sieges der Ukraine? Vor allem mit letzterer Frage haben wir uns noch kaum beschäftigt, galt sie doch als zu realitätsfern.

Der Versuch einer kurzen Antwort auf alle drei Fragen:

1. Ist der Krieg entschieden?

Ganz sicher heißt die Niederlage in einer Schlacht noch nicht die Entscheidung über einen ganzen Krieg. Aber der Verlust von Territorien der Größe des Burgenlandes zeigen, dass die Russen militärisch derzeit recht schlecht dastehen.

Wladimir Putin scheint aus rein militärischer Sicht nur noch eine der drei folgenden Optionen zu haben, die sich aber alle innen- oder außenpolitisch für ihn katastrophal auswirken könnten. 

Erstens könnte er eine Mobilisierung anordnen. Das würde aber sein ganzes Lügengebäude zusammenfallen lassen, dass seine Invasion in der Ukraine ja gar kein Krieg, sondern nur eine Spezialoperation zur Bestrafung eines "Nazi"-Regimes und zur Unterstützung der Regime wäre, die er nach 2015 in den besetzten Gebieten der Ukraine eingesetzt hat. Noch viel gefährlicher ist für ihn aber die breite Ablehnung einer Zwangsmobilisierung durch die Bürger. Ein bisher – auf Grund der einseitigen Medienpropaganda voller nationalistischer Hetze – in Russland recht populärer Krieg würde sehr rasch unpopulär werden. Dann würden die durch die Demographie Russlands sehr wenig gewordenen Söhne gegen ihren Willen den Familien entrissen, dann kämen sehr rasch massenweise Todesmeldungen in der Heimat an. Dann würde der Krieg für die Russen etwas ganz anderes als wie bisher ein bloßes Medienspektakel, bei dem weitgehend nur jene Menschen mitmachen, die sich freiwillig dafür gemeldet hatten – sei es als Berufssoldaten, sei es als durch üppige Bezahlung angelockte Söldner. Geht Putin diesen Schritt, dann wird die Heimatfront für ihn trotz seiner derzeit absoluten Macht rasch zur großen Gefahr, die auch (etwa zu regionalen) Revolutionen führen könnte.

Zweitens könnte er taktische Atomwaffen einsetzen. Das würde ihn international zum Buhmann machen, selbst FPÖ und AfD müssten dann trotz aller angeblicher Finanzströme von ihm abfallen (die anderen Rechtsparteien Europas haben ihn nie unterstützt, wie man jetzt ganz besonders bei den rechten Triumphen von Italien bis Schweden sehen kann). Doch würde selbst die Explosion von – beispielsweise – zwei taktischen Atombomben die Ukraine wahrscheinlich nicht in die Knie zwingen. Zugleich kann Putin keineswegs sicher sein, dass ihn nicht ein Vergeltungsschlag trifft. Zwar dürften die USA zu einem solchen eher nicht willens sein, solange kein Nato-Partner angegriffen wird. Aber es gibt schon recht viele andere Mächte im Besitz von Atomwaffen. Und nicht zu vergessen: Die Ukraine war schon einmal im Besitz von Atomwaffen (und hat diese im Gegenzug für das nun so brutal gebrochene russische Versprechen hergegeben, die ukrainischen Grenzen zu respektieren). Putin kann nicht sicher sein, ob clevere ukrainische Geheimdienstler etwa damals Atomwaffen versteckt haben. Oder ob sie nicht inzwischen das alte Wissen im Lande reaktiviert haben. Oder ob Kiew auf dem schwarzen Markt solche Waffen erworben hat.

Drittens versucht Putin inzwischen massiv andere Diktatoren, die ebenfalls Eroberungsabsichten haben, zu einer aggressiveren Haltung anzustacheln. Das ist insbesondere bei China (das Taiwan erobern will), bei der Türkei (die Griechenland einen Teil der Ägäis abnehmen will) und beim Iran (der sowohl im Irak wie in Jemen militärische Aktionen gesetzt hat) nachweisbar. Sehr offen ist, ob das zusammen mit seinem Gas-Lieferboykott ausreicht, den Westen abzulenken und von der Unterstützung der Ukraine abzubringen.

Mit Artillerie und Raketen alleine aber – den einzigen russischen Angriffswaffen, die in den letzten Monaten für Putins Erfolge gesorgt haben, – kann der Krieg gegen eine effiziente, intelligente und hochmotivierte Infanterie nicht gewonnen werden. Eine brauchbare Infanterie hat Putin aber nicht. Das scheint er zunehmend zu erkennen.

Ohne deswegen rückzugs- und friedenswilliger geworden zu sein.

2. Die Ursachen der Wende

Die Wende im Kriegsgeschehen hat neben dem Fehlen einer Infanterie zur Ergänzung von Artillerie und Raketen viele Ursachen, die derzeit perfekt zusammenspielen:

  • Am wichtigsten ist die sensationelle Entschlossenheit des ganzen ukrainischen Volkes, ihr Land zu verteidigen; und zwar – entgegen dem Wunschdenken Putins – auch jener Ukrainer, die russisch sprechen (oder gesprochen haben: ich habe selbst mit Ukrainern gesprochen, die nach Putins Invasion in der Krim und Ostukraine – trotz anfänglicher Mühen – ihren privaten Sprachgebrauch komplett von Russisch auf Ukrainisch umgestellt haben).
  • Die schlechte Motivation der russischen Soldaten, die spüren, dass sie ständig angelogen worden sind, die keinen inneren Antrieb haben, die nicht wirklich wissen, wofür sie da ihr Leben riskieren sollen, die nirgends auf Ukrainer stoßen, die von ihnen befreit werden wollen.
  • Wie schlecht es um die russische Armee steht, bezeugen auch mehrere Berichte darüber, dass jetzt schon in Gefängnissen um Insassen geworben wird, denen im Gegenzug für einen Armeeintritt ein Nachlass der Strafe gewährt wird.
  • Die Anziehungskraft des Unterschieds zwischen einer Diktatur, welche die Meinungsfreiheit immer massiver einschränkt, und einer rechtsstaatlichen Demokratie wirkt sich offensichtlich viel stärker auf die Motivation der Menschen aus als die Frage, welche Sprache einer spricht. Anders formuliert: Wäre die Ukraine nach Zerfall der Sowjetunion ähnlich wie Russland weiterhin oder wieder eine strenge Diktatur, dann wäre auch auf ukrainischer Seite die Kampfbereitschaft der Menschen viel geringer. Man hat die Anziehungskraft der Freiheit auf die Menschen (wieder einmal) krass unterschätzt.
  • Die Ukraine wird von einem charismatischen Präsidenten geführt, der ein gutes Gespür für psychologische Kommunikation hat. Siehe die Tatsache, dass er immer in Kiew geblieben ist, auch als dieses von den Russen fast eingeschlossen gewesen ist. Siehe die Tatsache, dass er nur in einem militärischen T-Shirt vor die Kameras tritt – weder im Anzug, noch mit breiten Ordensspangen, wie russische Befehlshaber sie lieben.
  • Die Führung der ukrainischen Armee agiert ganz offensichtlich viel intelligenter als die der russischen. Sie setzt immer wieder überraschende Aktionen. Sie besteht aus seit Jahren westlich trainierten Offizieren, die den unteren Rängen viel Entscheidungsfreiheit und Spielraum lassen, während die Russen starre Befehlshierarchien praktizieren.
  • Zunehmend dürften sich auch Sabotage-Aktionen gegen Putins Krieg auswirken, sei es in Russland, sei es in den von Russland derzeit besetzten Gebieten.
  • Die jetzt in ausreichender Zahl in der Ukraine eingetroffenen westlichen Waffen sind ganz offensichtlich den russischen weit überlegen (lediglich die deutschen Sozialdemokraten halten noch immer einen Teil der von den Ukrainern erbetenen modernen Panzer zurück). Insbesondere die Briten und die zwischen 1989 und 1992 der Herrschaft Moskaus entkommenen Osteuropäer haben der Ukraine unglaublich effizient geholfen.
  • Westliche Satelliten-Informationen sind für die Ukraine strategisch wie gefechtsfeldtaktisch wichtig.
  • Je länger der Krieg gedauert hat, umso knapper sind den Russen ihre modernen Präzisionsraketen geworden.
  • Letzteres ist ganz eindeutig ein Erfolg der westlichen Sanktionen, die den Zugang Moskaus zu westlicher Technologie behindern, die offensichtlich in vielen russischen Raketen eingebaut ist.
  • Langsam beginnt sich auch die Emigration von Teilen der russischen Elite auszuwirken, vor allem der in Industrie und Forschung tätigen Experten, die im Gegensatz zur simpel gestrickten Landbevölkerung mehrheitlich den Krieg klar ablehnen.

3. Die Folgen eines eventuellen ukrainischen Sieges

Auf diese Frage ist Europa in Wahrheit ganz und gar nicht vorbereitet. Diese Folgen hängen stark damit zusammen, wie genau es zu diesem Sieg kommt.

Der Ukrainekrieg wird höchstwahrscheinlich nicht so enden wie die beiden Weltkriege: Beim ersten hatten die Deutschen, Österreicher und Ungarn keine Alternative, als das komplette Diktat der Pariser Vororteverträge zu akzeptieren. Beim zweiten Weltkrieg mussten die Alliierten vor dem Kriegsende fast jeden Quadratmeter des Hitler-Reiches und insbesondere von Berlin erobern, sodass danach das neue Deutschland komplett und ohne Rücksicht auf das alte Regime neu aufgebaut werden konnte.

Im Falle des russisch-ukrainischen Krieges wird es hingegen wohl auch nach einer Niederlage Moskaus nachher weiter ein potentiell problematisches Russland geben, das gewaltige Atomraketen hat und das über einige der größten Energie- und Rohstoffreserven der Welt verfügt.

Man weiß zwar nicht, ob Putin selbst eine Niederlage in der Ukraine überlebt (im Wegstecken von Niederlagen hatte schon das zaristische Russland etliche Übung: vom Krimkrieg bis zum russisch-japanischen Krieg). Aber sowohl mit ihm wie auch ohne ihn wird es zweifellos entscheidend sein, ob Europa, ob die USA den Russen auf Augenhöhe entgegenkommen, ob man sie als altes Kulturvolk respektiert, ob sie sich nicht gedemütigt fühlen müssen.

Dieses Ziel sollte man durch regelmäßige Angebote verfolgen. Diese müssen der Ukraine einerseits wieder zu ihrer vollen Freiheit und Souveränität verhelfen. Sie müssen aber andererseits auch Russland einen Abgang aus dem Krieg mit erhobenem Kopf erlauben. Daher können diese Angebote eigentlich nur so aussehen:

  • Kein Quadratmeter eroberten Bodens bleibt in russischen Händen.
  • Ein breiter Streifen zu beiden Seiten der Grenzen Russlands wird entmilitarisiert.
  • Noch weiter werden Raketen auf beiden Seiten der Grenzen abgezogen – was beides von Finnland bis zum Schwarzen Meer gelten müsste.
  • Verzicht auf die eigentlich fälligen Reparationen für die unglaublich schweren Schäden, die Putins Krieg angerichtet hat.
  • Verzicht auf jeden Triumphalismus des Westens oder der Ukraine.
  • Saubere(!!!) Volksabstimmungen in jenen Gebieten, von denen Russland behauptet, dass die dortigen Menschen lieber Teil des Putin-Reiches sein wollen. Diese Referenden müssen unter strikter internationaler Kontrolle (etwa durch die OSZE) erfolgen; im Vorlauf muss beiden Seiten volle Propagandafreiheit gegeben sein; und es muss vor allem allen Bürgern das Wahlrecht etwa per Briefwahl zustehen, die vor der russischen Invasion dort gelebt haben, die aber inzwischen geflüchtet sind.

Gewiss: Eine friedliche Zukunft Europas wird viel sicherer sein, wenn es ein Russland ohne Putin gäbe, wenn Russland eine echte Demokratie und ein Rechtsstaat wäre. Aber das kann nicht von außen erreicht werden. Das muss das russische Volk selbst in die Hand nehmen. Der Westen sollte sich daher auch – auch! – auf die nur zweitbeste Variante vorbereiten: auf ein Leben mit Putin, solange es halbwegs möglich ist, dass er sich nach außen künftig halbwegs an Regeln hält.

Ihn und das ihn unterstützende Russland zu bestrafen, entspräche zwar unserem tiefverwurzelten Gerechtigkeitssinn, nachdem sie eindeutig einen Völkermord versucht hatten. Das wäre aber von außen nur durch große Gefahren für viele Millionen unschuldiger Menschen durchsetzbar. Und daher alles andere als gerecht.

Wir können derzeit jedenfalls nur hoffen, dass in Europa oder den USA oder der Ukraine in der richtigen Stunde ein Staatsmann die richtigen Vorschläge macht. Derzeit sind da nur wenige im Angebot. Am ehesten könnte das noch der Franzose Macron sein.

PS: Eine interessante, wenn auch in etlichen Punkten nicht übereinstimmende Analyse zu Punkt 3 finden sie auch hier.

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alle Kommentare

  1. Walter Klemmer
    18. September 2022 15:30

    Die Nato hält sich an internationale Regeln?

    Die werfen Bomben wie es ihnen passt. In Libyen und in Serbien, putschen wie sie wollen und hätten das auch in Syrien gemacht. Mit dem Ergebnis, dass überall islamischer Terrorismus wächst und gedeiht.

    Die Russen wissen wie mit ihrem kleinen Bruder Serbien umgegangen wurde.

    Der Natobande trauen die nicht über den Weg und das Gegengewicht zur Nato ist gut und wichtig!

  2. pressburger
    16. September 2022 22:48

    Der Krieg ist ein willkommener Anlass um der marxistische Ideologie auf der ganzen Linie zum Durchbruch zu verhelfen. Weil eine selbstverschuldete Gas und Öl Krise bevorsteht, greift das Volkskommissariat der DDR2, zum bewährten Mittel, Enteignung.
    Rosneft, 12% Anteil, an Öl Lieferung nach D, wird per Ukas verstaatlicht.
    So werden Krisen im Sozialismus ungeschehen gemacht.

  3. Postdirektor
    16. September 2022 22:33

    Von der Leyen sagt, dass die Ukraine nicht nur westliche Kampfpanzer braucht, sondern von der EU auch 5 Milliarden Euro pro Monat „um das Wesentliche aufrechtzuerhalten“.
    Ui, da werden sie aber bei der EZB fleißig Geld „drucken“ müssen, abgesehen davon, dass die ohnehin übersatten EU-Bürger noch fleißiger für die EU werden „brennen“ müssen…
    … …

    https://exxpress.at/von-der-leyen-im-interview-ueber-putins-tod-und-die-milliarden-fuer-selenskyj/

    • pressburger
      16. September 2022 22:43

      Was werden die Ukrainer mit dem wertlosen Euro Geld machen ? Es gegen, eine harte Währung, den Rubel tauschen.

    • Undine
      16. September 2022 23:51

      Da wird einem ganz schlecht! Je eher die Leute in D und bei uns auf die Straße gehen, umso besser! Wieviel von den 5 Milliarden € MONATLICH, die SELENSKYJ von der EU FORDERT, fällt da auf den NETTOZAHLER Österreich? Aber die Urschel von der LEYEN wird dem LIEBEN WOLODYMYR schon dazu verhelfen!

  4. Brigitte Kashofer
    16. September 2022 20:11

    Die ganze EU steht unter einer NATO-Diktatur. Im Ullstein-Verlag ist das neue Buch von Stefan Baron erschienen mit dem Titel

    • Brigitte Kashofer
    • Undine
      16. September 2022 21:39

      @Brigitte Kashofer

      Der Titel weckt Erinnerungen an meine Kindheit in der Nachkriegszeit! Da stand auf vielen Mauern und Bretterzäunen in mindestens 1m hohen weissen Lettern:

      AMI GO HOME

      Und weil's auch dazu gehört, ein Sprücherl, das man immer wieder hörte: "Freu' dich nicht zu früh, der Staatsvertrag kommt nie!"

      Gottlob, der Staatsvertrag kam, die AMIS GINGEN!

      Wenn sie nur jetzt auch endlich einmal aus Europa verschwänden---je eher, umso lieber! Und die US-ATOMWAFFEN müssen auch verschwinden!

      "ATOMWAFFEN in DEUTSCHLAND"

      "In Europa lagern noch immer 180 Atombomben. Ihre Standorte sind in BELGIEN (Kleine Brogel), NIEDERLANDE (Volkel) und ITALIEN (Aviano und Geddi Torre). Auch in Incirlik in der TÜRKEI sind US-Atombomben stationiert."

      "JEDE dieser Bomben hat eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 (!!!) Hiroshima-Bomben vergleichbar ist."

      https://www.icanw.de/fakten/weltweite-at

  5. jbrodacz
    16. September 2022 19:11

    Covid-Impfung schadet Ihrer Intelligenz. Nachhaltig, gründlich.
    Ansonsten: nichts Neues hier, bin dann wieder mal weg...

  6. veritas
    16. September 2022 19:06

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Für all jene unter Ihnen die auch an einer anderen Sicht der Dinge zum Thema Ukraine interessiert sind, Röper und Stein mit Tacheles Nr.94. Aufgrund der Länge (2:33) für das Wochenende geeignet.

    https://www.youtube.com/watch?v=PH-OBzsWwU8

    Und hier der Link zum Management Summary des RAND-Reports vom 25.01.2022 „Weakening Germany, strenghtening the U.S.“ den Thomas Röper in o/a Video erwähnt:

    https://www.greanvillepost.com/2022/09/13/bombshell-classified-rand-corporation-executive-summary-research-report-january-25-2022-weakening-germany/

    Um Deutschland und Österreich an die Wand zu fahren, dafür wurden die Grünen ausgewählt. Deshalb lobt George Soros die Grünen als „einzige ko

    • veritas
      16. September 2022 19:07

      Der nicht gekürzte letzte Absatz:

      Um Deutschland und Österreich an die Wand zu fahren, dafür wurden die Grünen ausgewählt. Deshalb lobt George Soros die Grünen als „einzige konsequent pro-europäische Partei“. Geopolitik in Reinkultur.

    • pressburger
      16. September 2022 22:58

      Ergänzung, Englisch: " The German Greens are strongly dogmatic, if not zealous, movement, which makes quite easy to make them ignore economic arguments."
      Die Rand Corporation geht davon aus, sollten die Sanktionen nur 2022 dauern, wird der Verlust Deutschlands bis 300 Milliarden Euro sein.

  7. Arbeiter
    16. September 2022 18:26

    Ich tät mir wünschen, Kickls FpÖ hätte dieselbe Kampkraft wie Poster VERITAS.

  8. veritas
    16. September 2022 18:05

    1/7
    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Gestern, in den Abendnachrichten auf Servus-TV: Der Bürgermeister von Traiskirchen schlägt wieder einmal Alarm. Die Situation im Erstaufnahmezentrum eskaliert, aber sämtliche dafür zuständigen Stellen reagieren nicht. Weil sie, so meine Meinung, auch darauf abgerichtet sind, ebenso wie die Medien, nicht zu reagieren. Seit 2015 werden wir konstant belogen, betrogen und desinformiert.
    Der Alltag in Traiskirchen, ein Bild vom 13. September 2022:
    https://exxpress.at/media/2022/09/220915-traiskirchen-13-sept-twitter-1270x884.jpg
    Asylanträge in Österreich vom Jänner 2022 bis Juli 2022 (Quelle Statista.at vom 01.09-2022):

  9. veritas
    16. September 2022 18:04

    2/7
    „Im Jahr 2022 wurden in Österreich bis Ende Juli rund 41.900 Asylanträge gestellt. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr wäre mit circa 71.800 Anträgen zu rechnen; damit würde ihre Zahl das dritte Jahr in Folge und auf den höchsten Stand seit 2015 (88.340) steigen“.

    Memo: 2020 waren es 14.775 und 2021 waren es 39.930 Asylanträge.
    Dazu kommen 2022 noch 117.000 Asylanträge von Flüchtlingen aus der Ukraine.

    Und all das geschieht mehr oder weniger „heimlich, still und leise“ mit Billigung und Unterstützung der Regierung, des Parlaments und der Scheinopposition, ausgenommen der FPÖ.

  10. veritas
    16. September 2022 18:04

    3/7
    Erschreckend und dystopisch: Ehemalige Flüchtlinge erzählen: "Sie werden alle hierbleiben, so wie wir".

    Der „Global Compact for Migration“ der UNO zeigt jetzt seine wahren Folgen. Es wäre im Dezember 2018 auch völlig egal gewesen, ob Kurz den Vertrag unterzeichnet hätte, oder nicht. Völkerrechtler, Juristen, Politiker, Medien und selbsternannte Experten haben uns erzählt, der Compact sei bloß eine Empfehlung, und definitiv nicht verpflichtend. Alles war gelogen! Als Merkel, die Protagonistin des Great-Reset, aus Marrakesch zurückkehrte sagte sie im Bundestag: „Der Compact ist verpflichtend, ich betone verpflichtend“.

  11. veritas
    16. September 2022 18:03

    4/7
    Die unverhohlene Entmachtung des Bürgers begann spätestens 2013, als Antonio Guterres als UNO Generalsekretär beim European Summit in Lissabon vor versammelter EU-Prominenz und Politikern sagte: „Politicians should ignore voters“. Robert Habeck legte 2021 nach und meinte: „Es gibt kein Volk, und damit auch keine Volksverräter“. Den Schlusspunkt setzte Annalena Bärbock vergangene Woche: „Wir stehen hinter der Ukraine, egal was die Wähler denken“. Statt Ukraine können Sie Klima, Migration oder Pandemie einsetzen. Um das Bild abzurunden, spricht das EU-Parlament gestern Ungarn den Demokratiestatus ab. Das Land sei zu einem "hybriden System der Wahlautokratie" geworden.

  12. veritas
    16. September 2022 18:02

    5/7
    Wegen rechtsstaatlicher Verstöße droht Ungarn jetzt die Kürzung von EU-Geldern. Othmar Karas und Johannes Hahn haben maßgeblichen Anteil an dieser Entscheidung. Zwei erbärmliche Gestalten im Brackwasser der Politik Brüssels.

    Und sobald jetzt, wie in Schweden und in Italien, Parteien rechts der Mitte Wahlen gewinnen, beeilt sich UHBP zu vermelden, dass dies „keine Gefahr für die EU“ bedeute. Und nicht nur er muss es ja wissen, wie man „rechtsextremes Gesindel" (O-Ton F.W. Steinmeier) jederzeit aus einer Regierung putschen kann.

  13. veritas
    16. September 2022 18:02

    6/7
    Es ist in der aktuellen Gemengelage tatsächlich egal, ob Sie wählen und wen Sie wählen. Weil, wir sind als Wähler und Souverän tatsächlich entmachtet worden. Dies war auch das strategische Ziel der demagogischen Absicht von Sozialdemokraten, Grünen, NEOS und auch der ÖVP. Wer nicht links ist, ist automatisch verdächtig, ein Rechtsradikaler, ein Rassist oder ein Nazi zu sein. Solange wir von diesem widerlichen Pack von scheinbar gewählten Politikern regiert werden, gibt es keine Hoffnung auf Änderung. Es ist wieder einmal eine perfekte Spiegelung. Was man den Ungarn vorwirft, wird nicht nur in Brüssel perfekt praktiziert.

  14. veritas
    16. September 2022 18:01

    7/7
    Dem „Kampf gegen rechts“ mit dem Mythos des „niemals vergessen“ und der „ewigen Kollektivschuld“, vor allem jene der Deutschen, folgt der Aufruf zur permanenten Buße. Deren Schuld wird niemals vergeben und sie werden für alle Zeiten in der Finsternis verharren. (Quelle: Finis Germania).

    "Hoffnung bezeichnet doch den Grund und die Voraussetzung für Veränderung sowie für jeglichen Fortschritt im Sinne der Verbesserung eines gegenwärtigen Zustandes." Ich muss gestehen, langsam fehlt mir die Voraussetzung dafür. Wenn also die Hoffnung im Sinne von Antizipation schwindet, dann bleibt doch nur mehr der Glaube im Sinne von Vertrauen über.

    • Wolfgang Wittingau
      16. September 2022 18:36

      @ veritas:
      Hier gehörten von meiner Wenigkeit zumindest sieben Daumen nach oben, was die neue Schreibbeschränkung (absichtlich?) verhindert. In Wahrheit hätte ich früher hier einen Wald von Sternen aufblitzen lassen. Aber - nicht einmal das dürfen wir entmündigten Blogger heute mehr. Ich freue mich schon, dass mein Abonnement bald ausläuft.

    • sokrates9
      16. September 2022 20:55

      Vritas@ Perfekte Analyse Der tiefe Staat hat praktisch schon die Macht übernommen, die dümmsten der Dummen Politiker dürfen als Statisten Regierungsämter bekleiden, die dann mit der Argumentation die Eu soll was machen endet. die Eu macht aber nichts lässt Inflation, Energiekrise, Flutung durch Islamisten zu.

    • Willi
      16. September 2022 21:41

      Veritas, Zitat: „Wenn also die Hoffnung im Sinne von Antizipation schwindet, dann bleibt doch nur mehr der Glaube im Sinne von Vertrauen über.“
      Schopenhauer definierte: „Hoffnung ist die Verwechselung des Wunsches einer Begebenheit mit ihrer Wahrscheinlichkeit.“
      Hab ich aus dem zu empfehlenden Buch von Jannik Beckers: „Jahrhundertchance Silber“.
      Die Gäste werden wahrscheinlich nicht mehr weg können, weil dann, wenn sie nicht mehr von uns gefüttert werden können, auch keine Transportmöglichkeiten mehr funktionieren werden.
      Spannende Zeiten!!!

    • pressburger
      16. September 2022 23:04

      Die Spitzen der EU Hierarchie lassen keinen Zweifel aufkommen, was für sie Demokratie bedeutet, eine Bedrohung.
      Bedrohung die eliminiert werden muss. Die von der EU selbst inszenierte Krisen, Migration, Corona, Klima, Inflation, Krieg, sollen dem Volk ein für alle mal klar machen, wem es zu folgen hat.
      Dem Politbüro der EU und den zuständigen Republiken Kommissaren.

  15. Tyche
    16. September 2022 16:56

    https://t.me/russlandsdeutsche/11045

    Eine politische Wutrede von Tim Schnitger, (noch?) Mitglied der CDU, die im positiven Sinn mehr Beachtung verdienen sollte.

    • Undine
      16. September 2022 21:55

      @Tyche

      Besten Dank für den Link!***************+!

      Ein junger Deutscher, der endlich Hoffnung macht!

  16. Arbeiter
    16. September 2022 16:35

    Leander, zu meiner "tiefsten Ablehnung der EU": es war ein schmerzhafter Lernprozess. 1994 warb ich am Arbeitsplatz und sonstigem Umfeld für den Beitritt. Dass die Maßgeblichen dann gleich auch die Türkei hereinnehmen wollten und Österreich sanktionierten, schockierte mich. Dann immer mehr die Erkenntnis, dass die EU mit Europa sowieso nichts am Hut hat, sondern uns in ein orientalisch-afrikanisch-islamisches Mischprojekt zwingen will. Der Gipfel, akutell: Abtreibung und Euthanasie als oberste EU Werte, das Streben nach dem Endsieg über Russland und dann die fortgesetzte Abschaffung der europäischen Völker und Nationen und die Diffamierung und Ausgrenzung aller, die eine europäische Identität bewahren wollen...das alles selbstmörderisch, auch angesichts von Putins Wüten gegen seine slawischen Mitbrüder. Ein Narrenhaus, diese EU. Ich hoffe, das alles gleitet nicht ins Chaos für alle.

  17. Gandalf
    16. September 2022 14:42

    O.T., aber aktueller als so mancher sonstiger Schmus heute - wie leider immer öfter hier (:-):
    Volksschullehrer mit Affenpocken infiziert (Copyright ORF.at):
    "Bei einem Lehrer an einer Stockerauer Volksschule (Bezirk Korneuburg) wurde eine Affenpocken-Infektion nachgewiesen. Der Lehrer befindet sich in Quarantäne, für die Schülerinnen und Schüler gibt es Verkehrsbeschränkungen".
    Naja; von einer SchülerIN wird's der Herr Affenvolksschullehrer ja kaum bekommen haben...(und ausserdem sind den Schülern (!!) ja ab sofort Beschränkungen bezüglich ihres Verkehrs auferlegt - man beachte: die Schüler*innen sind im Volksschulalter!!). Aber Achtung: Wenn der dumme Schurke Tedros Irgendwas in New York davon erfährt, haben wir morgen - ruck,zuck - eine neue Pandemieverkündung. Und auch alle unsere einheimischen dummen oder schurkischen Corona- Profitanten, die sich nach dem Aussterben von Corona schon am Hungertuch knabbern sahen, würden aufatmen. Gott schütze und vor den Blöden.

    • sokrates9
      16. September 2022 14:50

      Gandalf@ Wieder ein schönes Indiz wie unendlich deppart die Medien sind und Verkehrsbeschränkungen für Volksschüler fordern! Intessant auch das Strassenrennen in Wien natürlich masssiv tragisch auch eigenartigt dass man einen Syrer als Mörder darstellen wollte, bei objektiver Beuteilung sieht die Sache nun ganz anders aus!Wenn man das Autoder Fahrerin sieht war die Geschwindigkeit sicherlich nicht so hoch!Bei Kollision mit 100 kmh ist der PKW sicher nicht auf der Strasse!!Aber wir bekommen wieder ein neues Gesetz gegen Strassenrennen die nie stattgefunden haben...

    • Cotopaxi
      16. September 2022 14:50

      Wäre nicht eine "Verkehrsbeschränkung" für derartige Lehrer sinnvoller?

    • Gandalf
      16. September 2022 15:03

      @ Cotopaxi:
      Ja, hab' ich mir auch gedacht. Aber: Dank der klugen Corona- Politik der vergangenen Jahre gibt es ja immer weniger Lehrer, sonstiges Dienstleistungspersonal und - besonders traurig - auch immer weniger gut ausgebildete, freundliche Kellner...:-)

    • Cotopaxi
      16. September 2022 17:08

      @ Gandalf

      Erst gestern hörte ich Klagen darüber, dass die Kellner im Schweizer Haus sehr unfreundlich und noch dazu besoffen seien.

      Außerdem wurde kritisiert, dass viele Serben darunter seien.

    • Gandalf
      16. September 2022 18:40

      @ Cotopaxi:
      Das auch noch. In jedem Falle: Danke für den Tip, wohin ich unter diesen Voraussetzungen sicher nicht gehen werde...

  18. Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
    16. September 2022 13:50

    Abseits vom Thema ist hier im Blog doch einiges einzufordern:
    "Tim Röhn von der „Welt" hat festgestellt, dass „wir Journalisten“ in der Corona-Krise von Anfang an hätten skeptischer sein müssen. Tatsächlich ruft das Vollversagen der etablierten Medien auf breiter Front nach einer Aufarbeitung."

    Tim Röhn, Chefreporter und Ressortleiter Schwerpunktrecherche bei der Tageszeitung Welt und bei der Welt am Sonntag.

    • sokrates9
      16. September 2022 14:35

      für die Aufarbeitung gäbe es auch andere Themen wie Ukraine - Klima -Flüchtlinge.Es fehlt hier nicht nur die Einsicht - was nachvollziehbar ist da die Gefahr einer Kündigung groß ist - sondern auch entsprechender Verstand; Schließlich wird die Einheitsmeinung den Journalisten schon jahrelang eingehämmert.
      Sieht man auch bei den DDR Chefjournalisten. Meiner Info nach hat keiner nach der Wende Karriere gemacht.

    • Gerald
      16. September 2022 14:42

      Es wäre zu schön, wenn da wirklich so etwas wie Selbstreflexion einsetzen würde. Denn die Medien, die sich gerne als 4. Säule des Staates gerieren, haben sich in der Coronakrise zu willigen mit Regierungsinseraten überhäuften Propagandasprachrohren faschistoid handelnder Politiker machen lassen. Viele Journalisten auch aus ideologischer Überzeugung.
      Kein Wunder, dass Journalisten mittlerweile beim Vetrauensindex an vorletzter Stelle, knapp vor Politikern und hinter Zuhältern rangieren.
      Ich glaube jedoch nicht, dass diese vermeintliche Selbstreflexion aus innerer Überzeugung geschieht, sondern mMn vielmehr sinkender Leser- und Abonenntenzahlen geschuldet ist.
      Gradmesser für die Ehrlichkeit wird eine Umkehr bei der linksgrünen Ideologiegrütze, die nach Corona jetzt wieder beim Klimaapokalypseschmäh aus allen Medien quillt und da sehe ich keinerlei Selbstreflexion.

    • sokrates9
      16. September 2022 14:57

      Gerald@Absolut richtig. Doch solange es noch Regierungsinserate gibt, leben die Medien wie Maden im Speck und sind nicht gezwungen Leser/ Faktenorientiert zu denken. Der Wienenergie wurden jetzt schon von "unabhängigen" Fachleuten die sich da prostituieren Unbedenklichkeitserklärungen und Persilscheine gegeben.Wenn man sieht dass ein Verlustunternehmen - letztes Jahr Spekulationsverluste-Nonsensinserate in Millionenhöge jährlich schaltet kann man sehen welche " Fachleute" da am werken sind.Inserate würden in jeder anständigen Volkswirtschaft sofort verboten werden!

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      16. September 2022 16:10

      @Gerald
      Nachdem unser Blogmaster Menschen wie mich und viele andere grundsätzlich als "dumm" (wenn ich mich richtig erinnere) bezeichnete und jahrelang voll auf Regierungslinie gefahren ist, wäre eine Klarstellung diesem Blog gegenüber überfällig.

    • pressburger
      16. September 2022 23:09

      Die Krisen der letzten Jahren konnten nur das Ausmass erreichen, dass sie erreicht haben, nämlich die Eliminierung des Volkswillens, weil die korrupten Journalisten sich von Politikern haben kaufen lassen.
      Man sollte von der pauschalen Verurteilung der Medien abkommen, dafür Journalisten namentlich zitieren und ihnen ihre Lügen, im Dienste der Obrigkeit vorhalten.
      Die Medien bestehen aus Individuen. Die Individuen sind verantwortlich.

  19. Arbeiter
    16. September 2022 13:00

    Ich war ja ein Fan von Putin, als er mit Karin Kneissl auftanzte. Aber ich war ein recht zwiespältiger Fan. Ich war auch Fan von Otto von Habsburg und der hatte Putin als wirklichen KGB Folterknecht identifiziert. Und dass Putin seinen Feinden das Nowitschok draufschütten lässt, das war auch irgendwie klar. Jetzt sage ich als kleiner Wurschtl Staatsbürger: er hat sein Russland zutiefst geschädigt, er lag anscheinend in der Einschätzung aller wesentlichen Faktoren (Militär, ukrainischer Selbstbehauptungswille) massiv daneben. Jetzt triumphiert anscheinend die LGBTIQ - EU. Anscheinend. Aber vielleicht stürzt der von den liberalen Demokratien in die Enge Getriebene dieselben ja noch erfolgreich in den wirtschaftlichen und politischen Abgrund und damit uns alle in eine echte Katastrophe, wo Gut und Böse nicht mehr zu unterscheiden sind. Wo die Plünderer und Mörder den Ton angeben.

    • Leander
      16. September 2022 14:34

      Für Putin gehört die Ukraine „zur Familie“. Wer nicht spurt wird es büßen, zu verhandeln gibt es da für ihn nichts.

      Aber Russland ist in Wahrheit nur ein Scheinriese, sowohl militärisch als auch ökonomisch. Auch wenn Sie, werter Arbeiter, die EU zutiefst ablehnen - die Maßnahmen halte ich für wichtig und richtig. Auf einen groben Klotz, gehört ein grober Keil. Ich sage das, obwohl mehrheitlich hier die Poster der Ansicht sind, dass Putin im Recht sei.

    • sokrates9
      16. September 2022 14:42

      Leander @ Glauben sie wirklich dass nach 40 Jahren Pazifismus in Europa, mit dem tollsten Wirtschaftsaufschwung der Geschichte nun der Strategiewechsel der Grünen, der EU, zu den größten Kriegstreibern Erfolg bringen wird? Wenn sie den wirtschaftlichen und moralischen Niedergang der EU als Erfolg sehen liegen sie richtig. Schließlich ist in einer Steinzeitagrarwirtschaft die Klimakrise theoretisch bewältigbar, Europa kann die Klimaziele mit Anteil von 10% erreichen, die neuen Großmächte werden für Europas Opfer aber nur ein Lächeln übrig haben.

    • Leander
      16. September 2022 15:08

      Sokrates, ich halte die EU-Maßnahmen gegen Putin betreffend Ukraine für richtig und wichtig, nicht aber die EU-Maßnahmen im Allgemeinen.

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      16. September 2022 16:12

      @Leander
      Die Reihenfolge ist einzuhalten:
      1. Verfassung ändern, erst dann
      2. Wirtschaftskrieg führen.
      So ist es nur ein weiterer Verfassungsbruch unserer Regierung.

    • sokrates9
      16. September 2022 16:56

      Ob es bei demokratischer Abstimmung und wenn man den Menschen erklären würde was ein Wirtschaftskrieg für jeden einzelnen an Konsequenzen hat, ob es da eine Mehrheit für Sanktionen geben würde?Wenn die EU - Nomenklatura sagt man sei sich bewusst dass das für die Bevölkerung wesentliche Einschrämkungen bedeutet, aber für die Russen noch viel mehr, könnte so eine Hassideologie eine Mehrheit erringen??

  20. Wolfram Schrems
    16. September 2022 12:58

    "Die Anziehungskraft des Unterschieds zwischen einer Diktatur, welche die Meinungsfreiheit immer massiver einschränkt, und einer rechtsstaatlichen Demokratie wirkt sich offensichtlich viel stärker auf die Motivation der Menschen aus als die Frage, welche Sprache einer spricht"

    Die Einschränkung der Meinungsfreiheit haben wir ohne Präzedenzfall in der Corona-Kampagne erlebt. Das war eine Art Meinungsdiktatur, in der etwa Ärzte in existenzielle Gefahr gerieten, wenn sie nicht die Meinung der Herren Kurz, Anschober, Szekeres u. a. (letztlich das WHO-, Gates- und Fauci-Narrativ also) teilten.

    Auch abgesehen von Corona schränken die EU und ihre Statthalter in Wien die Meinungsfreiheit immer mehr ein.
    Die "Anziehungskraft" unseres Regimes ist daher am Verebben.

    Und ob in der Ukraine die vielgelobte Meinungsfreiheit in nennenswertem Ausmaß vorhanden ist, wage ich zu bezweifeln. In Rußland wohl auch nicht, aber die UA wird uns ja immer penentrant als Vorbild hingestellt.

  21. Arbeiter
    16. September 2022 12:31

    Als Feind der LGTBIQ - EU kommt mir ob der Aktion Putins das Kotzen. Was der seinem Russland und gleichzeitig den verbliebenen Europäern im Westen geschadet hat! Der rotgrüne Wahnsinn triumphiert. Ich hoffe auf Orban, die Schwedendemokraten und Georgia Meloni. Die FPÖ müsste zwar auch bei einem Niveau weit über 30% wie unter Strache liegen, aber....

    • eupraxie
      16. September 2022 12:59

      Orban wird gerade ausgekontert. Quasi der Pferdekopf für die Meloni.

    • Arbeiter
      16. September 2022 13:03

      Ah, der Pferdekopf im Bett des Regisseurs, der dem Patensohn keine Rolle geben wollte? Aus "Der Pate I".

    • Gallenstein
      16. September 2022 14:47

      @ Arbeiter:
      Ah, Arbeiter, gratuliere zu Ihrer intellektuellen Erkenntnisleistung. Das kann nicht ein jeder Arbeiter oder gar Angestellter.

    • GT
      16. September 2022 14:50

      Wie sich die ÖVP derzt in Wien aufführt - auf Geheiß Rucks, der Wirtschaftsbündler nicht bei der Abstimmung teilnehmen ließ, ist ja wirklich zum Weinen. Wenn man Kickl zugunsten Haimbuchner versteckte, hätte FPÖ&ÖVP eine faire Chance. Mit Kickl ist jedoch keine Koalition möglich.

    • Leander
      16. September 2022 15:23

      GT, die jetzt wieder christlich-soziale VP wird sich mittelfristig eher bei 15 als 25% einpendeln. Wenn Wallentin bei der BP-Wahl gut abschneidet, wird er auch bei der NR-Wahl mit Themen „Rechts der Mitte“ antreten. Das wird der neue Kurz.

    • Arbeiter
      16. September 2022 16:41

      Das fände ich gut, Leander!

    • sokrates9
      16. September 2022 17:00

      GT@ Die VP hat mit Ibiza Strache liquidiert und die freiheitiche Partei rausgeschmissen.Und mit diesen Halbkriminellen soll die FPÖ packtieren??zuerst müsste man diese Hintermänner rauswerfen.

    • GT
      16. September 2022 22:13

      Sokrates - Kickl hat Strache gekillt!

  22. Undine
    16. September 2022 11:48

    Den Ukrainern wurde und wird spätestens seit 2014 permanent eingehämmert, die USA seien ihre Freunde!
    Die Ukrainer merken nicht, daß ihr Schicksal besiegelt ist! SOROS und Co. haben nicht "umsonst" im Sinne von VERGEBLICH, 500 Milliarden € in die Ukraine investiert! Sie haben die Ukraine gekauft, sie gehört ihnen, den Amerikanern mit SOROS an der Spitze---neben Deutschland nun der 52. Bundesstaat.

    Und wir,, als devoter EU-Staat, werden die Eroberungsgelüste der USA und ihrer Drahtzieher auch noch finanzieren!

    • Cato
      16. September 2022 12:09

      ...selbiger Gedanke ist mir gestern gekommen: Die Ukraine geriert sich und die USA unterstützen die Ukraine wie einen neuen Bundesstaat der USA...zieht man die kolportierten gewaltigen Geldflüsse in die Ukraine in Betracht.

      Aber die USA - und das sage ich als Freund dieses Landes und seiner Menschen - hat schon mehrfach die falschen Kämpfer gegen Russland unterstützt. Man reflektiere nur die Unterstützung der Taliban durch die USA...

    • Gallenstein
      16. September 2022 14:54

      @ Cato:
      (Fast) völlig Ihrer Meinung. Kleiner Ergänzungsvorschlag:
      "Die USA haben immer die falschen Kämpfer, gegen wen auch immer, unterstützt."
      Auch ich bin kein Feind der Amerikaner. Aber ein Volk, das sein intellektuelles Potential so krass überschätzt (Sendungsbewußtsein) hat in der Weltpolitik unserer Zeit nichts mehr verloren. Schon gar nicht mit einem schon in besseren Zeiten immer unfähig gewesenen, nun zum Zombie mutierten Kasperl auf dem Präsidentensessel.

    • Postdirektor
      16. September 2022 15:08

      @alle

      *************************!

    • pressburger
      16. September 2022 23:16

      Staaten haben keine Freunde. Die Amerikaner sind keine Freunde der Ukraine, auch keine Freunde Deutschlands.
      Die USA setzen ihre Interessen durch. Wenn nicht anders, dann mit Krieg. Russland steht den Interessen der USA im Weg. Deswegen wird Russland zum Feind erklärt.
      Ob die Amis, wen die Chinesen ihre Interessen durchsetzen werden, noch immer lachen werden ? China wird Taiwan heim ins Reich holen. Die Amis werden nichts dagegen tun können.

  23. Hegelianer
    16. September 2022 10:59

    Was auch Hoffnung gibt, ist die zunehmende innerrussische Kritik an der Kriegsführung, die nicht mehr nur von "links", aus der "Pazifismusecke", kommt, sondern auch von "rechts", und deren Tenor nicht mehr nur lautet, noch härter dreinzuschlagen, sondern zusehends: Wie konnte Putin so blöd sein, überhaupt diesen Krieg zu beginnen?

    Diese Kritik aus dem eigenen Sympathisantenlager ist für Putin viel tödlicher als die Kritik von dessen Immer-schon-Gegnern.

    • Arbeiter
      16. September 2022 12:33

      In diesem abgefahrenen Forum, Helegianer, dominieren die blinden Putin- und Sorosgläubigen.

    • GT
      16. September 2022 14:53

      Mich wundert auch, dass soviele Putin-Freunde eines plötzlichen Todes sterben - ob da ev. auch der Mossad mitmischt?

    • Postdirektor
      16. September 2022 15:13

      @ Hegelianer

      Also hat Dr. Unterberger doch unrecht, wenn er die „Links- und Rechtsradikalen“ kritisiert und lächerlich macht…

    • Konrad Loräntz
      16. September 2022 18:25

      #Arbeiter
      "dominieren Putingläubige"

      vielleicht finden sich hier einfach auch viele Leute, denen eine Welt mit einer einzigen, alles dominierenden Macht suspekt ist.

    • pressburger
      16. September 2022 23:22

      Putin gehört, eher zu Mitte des Meinungsspektrums in Russland. Das sollten sich die, die Putin beseitigen wollen vergegenwärtigen.
      Putins Nachfolger nicht ein von den USA abhängiger
      Pseudodemokrat werden, sondern ein Hardliner, der den Krieg mit einem massiven Schlag beenden wird.

  24. Undine
    16. September 2022 10:18

    So viel zum "charismatischen" Führer der Ukraine, zu SELENSKYJ:

    "Selensky spielt mit seinem Genital "Hava Nagila""

    https://www.youtube.com/watch?v=_V2U_AN_3wY&ab_channel=THEWEST

    https://www.youtube.com/watch?v=PKHGp1XPv48&ab_channel=TheLastTrump

    In der Tat, SELENSKYJ verteidigt wirkungsvoll die "westlichen Werte"!

    • Cotopaxi
      16. September 2022 10:28

      Ich weiß immer noch nicht, was die "westlichen Werte" sind?

    • pressburger
      16. September 2022 10:35

      Die Träger der sog. "westlichen Werte" dümpeln auf dem selbigen Tiefst Niveau wie Grünzeug.

    • Cotopaxi
      16. September 2022 10:36

      Die EU-Kleptokraten werden hoffentlich bald merken, dass sie gegen die korrupte Konkurrenz aus der Ukraine chancenlos sind. Dann wird die Stimmung umschlagen.

  25. Cotopaxi
    16. September 2022 10:10

    Soeben auf einem deutschen Sender gesehen:

    Die ukrainischen Silbersteins verkaufen der Welt in den rückeroberten Gebieten einen neu angelegten Friedhof mit Einzelgräbern und Holzkreuzen als MASSENGRAB.

    Und keinem Reporter fällt das auf!

    • sokrates9
      16. September 2022 14:22

      Laut Radio handelt es sich um vor Wochen bei einem Artllerieangriff getötete.Hätte man anscheinend liegen kassen sollen.So wird manipuliert!

  26. RG
    16. September 2022 10:08

    aktuelle Ukraine-Kommentare: heute weiss ich nicht, ob ich mich mehr über Unterberger oder Von der Leyen ärgern soll.

  27. eupraxie
    16. September 2022 10:06

    Wenn ich das richtig lese, wird die Ukraine als rechtsstaatliche Demokratie eingeschätzt, in der die Meinungsfreiheit über alles geht. Aus dieser Motivation heraus entsteht dieser Kampfeswille um jeden Preis.
    Wie passen dann die hier platzierten Artikel her, die Österreich und der EU das Verlassen der Rechtsstaatlichkeit bescheinigen? Sind diese Artikel nicht ernst gemeint oder nur als Warnung, es könnte sich dieser Zustand entwickeln?
    Die Ukr kämpfen meiner Einschätzung nach für ihr Land, für ihre Nation, die es jedoch in der EU dann nicht mehr geben darf. Die Motivation für die Nation ist unabhängig von der Regierungsform. Auch in Diktaturen kann das Nationalbewusstsein stark ausgeprägt sein und zum Einsatz des Lebens motivieren.
    Würde Österreich - gilt es jetzt als demokratischer Rechtsstaat aller gegenläufigen Artikel zum Trotz? - sich genau so heldenhaft als Nation gegen einen Aggressor wehren wie die Ukr?

    • sokrates9
      16. September 2022 10:14

      Wenn ich mir die "Werte" der EU ansehe gibt es keine Nation mehr und ich würde meinen Kindern raten nicht für die Werte der Union Woke, Hass ,Rasissmus, Zensur permanenter Rechtsbruch,Gender, Cancel culture, Enteignung des Eigentrums usw zu kämpfen.

    • pressburger
      16. September 2022 10:37

      Die Freiheit der Ukraine ? Oppositionsführer Medwetschuk unauffindbar. Bei Stalin sind politische Gefangene auch zu Unauffindbaren geworden.

  28. Gerald
    16. September 2022 09:51

    Russland ist auf der Verliererstraße, doch wie diese Niederlage aussehen wird, ist noch unklar. So kann man es treffend zusammenfassen. Laut (nicht verifizierbaren) Insiderinformationen erwägt Putin für Montag eine Teilmobilmachung in den russischen Regionen um die Ukraine von der ihm sein engster Beraterkreis aber mittlerweile abrät. Denn die Lage in Russland ist mittlerweile auch ein Pulverfass. Anschläge auf Rekrutierungsbüros und Eisenbahnlinien zeigen, dass bei weitem nicht alle Russen den Krieg unterstützten. Das tun vielleicht ca. 25% der Russen, weitere ca. 25% lehnen ihn ab und 50% sind Wegducker, die ihn ausblenden. Als das russische Fernsehen auf Kriegspropaganda umsattelte (ohne es Krieg nennen zu dürfen) sind die Einschaltquoten z.B. stark zurückgegangen. Denn die meisten Russen wollen den Krieg einfach nur ausblenden. Mit einer Mobilmachung können sie es aber nicht mehr ausblenden und müssen für Putin in den Krieg ziehen.

    • Gerald
      16. September 2022 09:57

      Sollte Putin diese Mobilmachung ausrufen, wird sie ihm nicht helfen, oder sogar schaden. Denn schon bisher sind die Schwächen der russischen Armee gering motivierte Truppen mit meist alten, schlecht gewarteten Waffen und katastrophaler logistischer Versorgung. Weitere tausende Soldaten auszurüsten und speziell im Winter im Feindesland ausreichend zu versorgen, wird kaum möglich sein. Wenn Putin das durchzieht, dann kann es ihm ergehen wie Zar Nikolaus. Denn dann hat er Hunderttausende unzufriedene Bewaffnete. Auch den Atombombeneinsatz halte ich für wenig wahrscheinlich. Erstens ist selbst Putin da schon mit Wortmeldungen zurückgerudert und zweitens sind auch die Atomraketen noch aus Sowjetzeiten und genauso mies gewartet, wie der Rest. Von den russischen Marschflugkörpern haben laut Analysen bis zu 30% deswegen ein Fehlversagen, stürzen zuweilen nach dem Start ab und gefährden die eigene Mannschaft. Wer da Atomraketen zündet, ist ein irrer Selbstmörder.

    • Gerald
      16. September 2022 10:04

      Außerdem würde es Russland zum internationalen Paria noch hinter Nordkorea machen. Schon jetzt ist Russland international beschädigt, auch wenn viele Staaten (z.B. Indien, Pakistan, Brasilien) aus Opportunismus vordergründig freundliche Nasenlöcher machen, um billiges Öl und Gas zu bekommen. Aber das Treffen der Shanghai-Kooperation in Usbekistan verlief für Putin wenig erfreulich. Der usbekische Präsident traf sich lieber mit Xi Jinping anstatt Putin am Flughafen zu empfangen und Xi fragte Putin geradeheraus ob er glaube die "Militäroperation in der Ukraine" noch gewinnen zu können. Als Putin das bejahte war die Antwort des chinesischen Präsidenten ein Lächeln und leichtes Kopfschütteln. Konkrete Hilfszusage gab es keine. Putin und Russland werden von den Chinesen nur noch als untergeordneter Rohstofflieferant wahrgenommen. Selbst Putins engster Kumpel Lukaschenko versuchte kaum verhohlen eher Xi und Erdogan um Geld anzuhauen.

    • eupraxie
      16. September 2022 10:16

      @Gerald: stellt sich nicht die Frage: was ist nach Putin? was ändert sich nach dem Abgang von Putin? Macht "der Westen" - also die USA - dann auch ein social engineering wie in Afghanistan, und bringen dann die von der Bevölkerung ersehnte? Demokratie?

      Ich befürchte, die USA handeln nach dem Motto: machen wir mal, dann sehen wir schon. Die EU lasse ich als "Handlungsakteur" außen vor. Die EU reagiert allenfalls oder vollzieht nach.

    • pressburger
      16. September 2022 10:44

      Der nächste Versuch sich als Couch Stratege zu profilieren ?
      Der Westen, Bärbock u.A. waren sich von Anfang an einig, Russland muss verlieren, auch wen in der EU die Lichter ausgehen.
      Niemand ist fähig im Westen zu beurteilen wie die Stimmung in Russland ist. Die Stimmung kippt. Am Anfang wurde der Westen mit gewissen Respekt behandelt, dann verspottet, jetzt kommen die Assoziationen zum Grossen Vaterländischen Krieg auf. In Russland hat man verstanden, dass die USA und die EU, insbesondere Deutschland, einen offenen Krieg, mit dem Ziel der Vernichtung Russlands, führen.

    • Gerald
      16. September 2022 12:57

      @eupraxie

      Die EU oder die USA werden da mMn gar nichts machen. Ob und in welcher Form es nach einer russischen Niederlage zu einem Sturz Putins und Diadochenkämpfe kommt, ist russische Angelegenheit. Da wäre jede Einmischung nur kontraproduktiv. Solange Russland nur seine militärische Aggression gegenüber Nachbarländern sein lässt. Da Putin gerade sehr erfolgreich sein eigenes Land demilitarisiert, werden den Russen dazu ohnehin die Mittel fehlen. Denn die Russen verheizen im Prinzip gerade das gesamte während des Kalten Kriegs aufgebaute Waffenarsenal und mit der geringen Wirtschaftskraft Russlands (ungefähr auf der Höhe Spaniens) können sie das auch kaum ersetzen.

      @pressburger
      Sie ziehen offensichtlich andere couchstrategische Schlüsse. Soll sein. Ich habe hier im Forum jedenfalls schon die Trendwende und beginnende Niederlage der Russen prophezeit, als Sie und andere hier noch vom Sieg Russlands und dem Zusammenbruch der ukrainischen Armee überzeugt waren.

    • GT
      16. September 2022 15:05

      Kompliment Gerald - kann IHrer Analyse viel abgewinnen.

    • pressburger
      16. September 2022 23:28

      @Gerald
      Korrektur. War nie von der Niederlage der Ukraine, oder vom Sieg Russlands überzeugt. Der Krieg, seine Fortsetzung wird allen schaden. Verhandlungen sollten zum Ende des Krieges führen.
      Kann absolut nicht Leute verstehen, die sich aus Gründen einer pseudomoralistischen Rechtshaberei den Tod weiterer Menschen wünschen.

  29. Leander
    16. September 2022 09:46

    Putin lebt in seiner eigenen Welt. Dort ergibt alles, was er sagt, einen Sinn: Chruschtschow hat die Krim verschenkt, Lenin den Donbass. Putin ist der Ansicht, dass Russland und Ukraine „ein Volk“ sind. Wörtlich sagte Putin: "Als Resultat eines solchen groben, künstlichen Bruchs zwischen Russen und Ukrainern kann das russische Volk um Hunderttausende, ja um Millionen abnehmen".

    Er will der große Mann sein, der alles zurückholt und die Geschichte wieder zurechtrückt. Ohne die Ukraine gibt es kein Russisches Reich. Die Ukraine ist ein symbolischer und zentraler Bestandteil dieses Gebietes, der zu Unrecht abgegeben wurde. Die Nato-Bedrohung dient als Vorwand für den Angriffskrieg.

    Leute wie Scholz oder Macron sind Putin völlig egal, sie sind Laufburschen Bidens. Die EU als Ganzes flößt ihm aber Respekt ein. Deswegen muß die EU viel mutiger auftreten und sich noch mehr für die Ukraine stark machen. Denn die Ukraine hat sich gegen Putins Willen eindeutig für den Westen entschieden.

  30. Jenny
    16. September 2022 09:22

    Und dann ist er aufgewacht.... :))

  31. Tyche
    16. September 2022 09:20

    9/11 - die Mutter aller Lügen
    Seit fast 18 Jahren führen die USA den sogenannten „Krieg gegen den Terror“ und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Auswirkungen: millionenfacher Tod von Menschen und unvorstellbare Zerstörungen in den angegriffenen Ländern. Der Grund: die Anschläge vom 11.09.2001 auf das World-Trade-Center in New York. Anschläge, die nach wie vor keineswegs aufgeklärt sind. Können sie überhaupt als Alibi für einen endlosen Krieg standhalten?
    https://www.kla.tv/2022-09-11/14122&autoplay=true

    Und solch einem Land folgen wir bedingungslos?
    9/11 sind immerhin 3000 Menschen im Gebäude umgekommen! Von den Folgen für die Rettungs- und Einsatzkräften ganz zu schweigen!

    • sokrates9
      16. September 2022 09:28

      Tyche@ Bei uns gab es auch ein 9/11 - der Ibizaputsch. Hier wurde der Rest der österreichischen Demokratie vernichtet, eine Einheitspartei VPSPGRÜNENEOS installiert, die Medien gleichgeschaltet un bedingungslos alles übernommen was die EU vorschreibt, von Beschlagnahme, Zensur Rasissmus, die gesamte Breite der europäischen Werte!Hass ist da ein wesentliches Treibmittel.Hass auf Impfgegener, Klimagegner, Kriegsgegner, Flutung durch Migranten ohne dass das wem auffällt!

    • Leodorn
      16. September 2022 19:51

      Absichtlich blind oder unabsichtlich?

  32. sokrates9
    16. September 2022 09:13

    Das Porzellan was zerschlagen wurde wird sich nie mehr kitten lassen.Die Russen als Parias, Untermenschen von der EU - Gemeinschaft ausgeschlossen werden sich das merken.Wer kann in diese KriegstreiberEU noch Vertrauen haben?Wenn Putin Europa den Wirtschaftskrieg erklärt, wird sicher Europa nicht gewinnen!Das schlimmste was ihm passieren kann ist dass halt das Gas noch im Boden bleibt bis Leitungen in den Osten installiert sind.Was passiert wenn Putin das von den USA beliebte
    Projekt Vernichtung der Infrastruktur in der Ukraine beginnt??Dann sind garantiert weitere 30 Mio Kriegsflüchtlinge in Europa, die sicherlich mit Teddybären empfangen werden???
    Wie argumentieren unsere Kriegshetzer? Ja wir wissen es wird uns allen schlechter gehen, aber welche Befriedigung!! den Russen noch wesentlich mehr..Uns solche Typen laufen hier frei herum und werden nicht geteetr und gefedert!!

    • Gerald
      16. September 2022 09:31

      Kriegstreiber EU? Es war aber schon noch Russland, das am 24. Februar ein Nachbarland militärisch überfallen hat und es seither mit Mord, Totschlag und Bombenterror überzieht?

      Bei allen Fehlern der EU, aber der Aggressor und Kriegstreiber ist in diesem Fall eindeutig Putin, der ja schon 2014 die Ukraine überfallen hat mit seinen "Soldaten auf Urlaub". In der EU wollte genau niemand diesen Krieg. Da waren alle und insbesondere die Deutschen froh ihre Armee möglichst abwracken zu können, um das gesparte Geld für allerlei ideologisierten Blödsinn aus dem Fenster zu schmeißen.

    • sokrates9
      16. September 2022 10:26

      Gerald@Verstehe nicht dass sie mit ihren durchaus intelligenten Kommentaren die Kriegsursache von Putin so elegant ausblenden und Statements vom Pabst über Kissenger, unzählige US - Analysen wenn Ukraine Natomitglied wird muss Rußland reagieren, ignorieren.Sie können selbst das friedfertigste TIER MIT Nadelstichen so lange reizen bis es beisst. dann das Vieh umbringen weil es wie prognostiziert gefährlich ist entspricht nicht ganz ihren Niveau.Der blinde Fleck im Auge der Transatlantiker ist unübersehbar.Maidan und die Milliarden die da reingesteckt wurden kommen in ihrem Weltbild nicht vor. Dass die USA angeblich mit 600 Milliarden die Agrarkapazität von der Ukraine aufgekauft hat ist natürlich auch reine Lüge und ist aus politischer Suicht bedeutungslos!

    • pressburger
      16. September 2022 10:52

      Russland sollte nach dem Willen der USA als Konkurrent eliminiert werden. Dafür haben sich die USA Deutschlands bedient, das als Nebeneffekt wirtschaftlich unschädlich gemacht wird,
      Die USA werden das eine Ziel, die Ausschaltung der EU als kriegsführende, sich selbst schädigende Partei, erreichen.
      Der erste Verlierer ist die EU.
      Der zweite Verlierer werden die USA sein. Durch ihre antirussische Strategie, haben sie das Zusammengehen Russlands mit China in die Wege geleitet.
      Der Westen hat noch nicht begriffen, was diese Konstellation für die Zukunft der Weltwirtschaft bedeutet. Die Degradierung des Westens zu geostrategischen und weltwirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit.

    • Gerald
      16. September 2022 14:54

      @sokrates

      Russland und das "friedfertigste Tier"...

      Müssen Sie nicht selber lachen, wenn Sie so einen Unsinn in die Tasten hämmern?

      Russland ist ein aggressiv-imperialistischer Staat. Zuerst als Zarenreich, dann als UdSSR. Wie ich schon mehrmals schrieb: Vor diesem aggressiven Staat haben alle Ex-Ostblockländer Schutz in der NATO gesucht, kein einziges Land wurde zu einem NATO-beitritt gezwungen. Die NATO hat auch alles versucht um Russland einzubinden.
      -Russland war beim "Partnerschaft für den Frieden-Projekt" der NATO Teilnehmer, hat sich aber nach ein paar Jahren selbst zurückgezogen.
      -Die NATO hat in keinem der neuen NATO-Länder eine Militärbasis errichtet, oder Raketen stationiert
      -Die NATO hat die Mitgliedsanträge der Ukraine und Georgiens auf Eis gelegt.

      Das war Putin aber alles egal. Denn er betreibt eine "Heim ins Reich"-Ideologie ala Hitler, die keine Abweichler duldet und mit der er auch die jetzige Invasion in der Ukraine rechtfertigte.

    • GT
      16. September 2022 15:09

      Sokrates, ich denke Kriegshetzer ist hier nicht angebracht, wie Gerald auch schon klargestellt hat. Das ist eine klassiche Täter-Opferumkehr.

    • sokrates9
      16. September 2022 17:13

      GT@ Natürlich kann man Geschichte total ignorieren,dem Transatlantikerschmäh reinfallen so wie sie mir den Putinschmäh vorwerfen.Allein wieviele US - Stützpunkte gibt es weltweit, wie viel russische??Wer hat Maidan "demokratisch" insziniert, wer hat die halbe Ukraine bereits aufgekauft? Wenn man facts and figures ignoriertt fällt man gerne auf die Narrative, früher nannte man es " Raubersgschichten" gern hinein.Wie viel Tote sind Putin zuzurechnen, wie viele den Verteidigern der Freiheit vom Hindukusch über Irak, Syrien, bis Lybien.So beim Bier scherzt man dann ha,ha der Schmäh mit dem Giftgas mit dem wir den Irak erledigt haben, perfekte Idee, aber der Putin ist der böse....

    • Gerald
      16. September 2022 18:19

      @sokrates

      Ihre Fakten sind halt meist russische Rechtfertigungspropaganda. Dass die USA demokratische Bewegungen unterstützen, ist nichts neues und der Maidan war genau so etwas. Denn der ukrainische Präsident Janukowitsch war massivst korrupt (er baute sich mit den hinterzogenen Geldern einen regelrechten Palast, den man als Tourist besuchen kann) und ein russischer Statthalter. Die Ukrainer wollten ihn mehrheitlich loswerden und die USA haben das unterstützt.
      Der Rest Ihres Postings ist Unsinn. Weder haben die USA die halbe Ukraine aufgekauft, noch spielen die Weltweiten Stützpunkte der USA eine Rolle. Denn die USA haben weder in den Ex-Ostblock-NATO-Ländern, noch in der Ukraine Militärbasen errichtet.

  33. Undine
    16. September 2022 09:12

    A.U. schreibt:

    "Aber sowohl mit ihm [PUTIN] wie auch ohne ihn wird es zweifellos entscheidend sein, ob Europa, ob die USA den Russen auf Augenhöhe entgegenkommen, ob man sie als altes Kulturvolk respektiert, ob sie sich nicht gedemütigt fühlen müssen."

    DAS kann man nur als frommen Wunsch ans Christkind bezeichnen!
    Im Falle einer Niederlage Rußlands würde man PUTIN und Rußland noch ärger DEMÜTIGEN als Deutschland nach WKI und WKII!

    Nix da mit "Begegnen auf Augenhöhe"! Die Drahtzieher hinter den Kulissen sind die Nachfolger jener Leute, die für die Schandverträge von Versailles und St. Germain verantwortlich waren---nach WKII waren es wiederum die GLEICHEN! Deutschland kann ein Lied davon singen. Die Seele Deutschlands wurde nach dem Willen der Sieger UMFORMATIERT bis zur Unkenntlichkeit.

    Auch heute wäre leider kein Futzerl Gnade zu erwarten oder ein Entgegenkommen auf Augenhöhe für die Russen! Man würde sie DEMÜTIGEN ohne Ende! Die Meister DIESER Kunst kennen wir zur Genüge.....

    • sokrates9
      16. September 2022 09:16

      Wer hat das Kulturvolk der Russen zu vogelfreien Parias erklärt?? Die EU mit ihrem Wertekanon den wir verteidigen müssen und wofür gerade junge Ukrainer ihr Leben lassen müssen???

    • Jenny
      16. September 2022 09:26

      Und wer ist maßgeblich in der EU, wer hat diese VdL da reingesetzt one zu fragen? Man kann auch mal nein sagen, aber DE ist/war und wird kriegsgeil bleiben

    • pressburger
      16. September 2022 10:58

      Dieser Satz ist im Gesamtkontext des Artikels komplett deplatziert.
      Zuerst der Aufruf Russland zu vernichten, dann als Sieger grossmütig zu sein.
      Die Vernichtung Russlands ist das erklärte Ziel der USA. Wird unter verschiedenen Beinamen verkauft, Dekoloniarisierung, Befreiung der Völker, und ähnlicher Unsinn.
      Den US Imperialisten geht es nur um die Bodenschätze Russlands.
      So wie in der Ukraine, wo das Land von US Investoren aufgekauft wird, soll es auch Russland ergehen.

    • GT
      16. September 2022 15:13

      Ich denke, Putin könnte so entsorgt werden, wie schon viele Diktatoren vor ihm. Auf ein Schlösschen irgendwo in Südamerika. Ja, es wäre ein strategischer Fehler Russland zu demütigen, das wäre wie ein Bauchstich und würde nie vergessen werden und irgendwann Grund Rache zu nehmen.

  34. Ireneo
    16. September 2022 09:05

    Dazu ein wirklich bemerkenswerter Kommentar, der jedenfalls kundiger und tiefschürfender ist, als das was ein Roger Köppel plaudert.
    https://www.derstandard.at/story/2000139100557/die-geschichte-zweier-kolonisationen

    • phaidros, aus gutem Grund
      16. September 2022 09:19

      Hey, Urinaleo, auch wieder im Land?

    • Ireneo
      16. September 2022 09:45

      #Verdruß aus schlechtem Grund
      Ich lasse mich auch durch anal fixierte Destruktiv-Psychopathen nicht abhalten!

    • Petron
      16. September 2022 11:27

      Vielen Dank für den Hinweis! Hervorragender Kommentar.

    • eupraxie
      16. September 2022 12:57

      Ein Artikel von Project Syndicate, in dem der Hinweis letztlich auf Hitler nicht fehlen durfte. Im Artikel steht auch, dass der Aufkauf von Ukr-Land durch die USA und die EU bereits 2002 gestoppt wurde, weil bis dahin bereits Millionen Hektar Land aufgekauft wurden.
      Was also beweist, dass der Westen tatsächlich eigene Werteinteressen in und an der Ukr hat. Ob das positiv für die Ukr wird sich weisen.

    • GT
      16. September 2022 15:22

      Danke Ireneo - und Phaidros, naja man kennt ihn ja.

  35. Willi
    16. September 2022 09:01

    Ich vermisse den wichtigsten Aspekt für das Gewinnen eines Krieges. Das sind die finanziellen Ressourcen. Die hat Putin, er verzichtet sogar auf Einnahmen aus dem Verkauf von Erdgas an den Kriegsgegner EU.
    Welche Mittel hat die Ukraine? Die Goldreserven scheinen aufgebraucht, und die Oligarchen liefern sich lieber in Wien Straßenrennen, als in Kiew.
    Da es im Krieg ohnehin keine glaubhaften Informationen gibt, kann man nur orakeln. Einen weiteren Denkansatz möchte ich anbieten:
    Die Ukraine ist Pleite, die derzeitigen Machthaber verschwinden; wie, ist unerheblich. Putins Truppen sind auf dem Weg in die Kasernen und übergeben ein unbesetztes Land, das die Vasallen von Putin verwalten.

    • pressburger
      16. September 2022 09:15

      Die Vorstellung Russland ohne Putin geistert in den Köpfen der westlichen Schmaldenker.
      Dieser Wunsch ist nur erklärbar vom völligen Unverständnis wie die Führungsstrukturen in Russland sind. In den westlichen Hirnen hat sich die Vorstellung festgesetzt, dass die Führungsstrukturen monolithisch sind.
      Die Wunschdenker, stellen sich in ihrer Beschränktheit, nicht die Frage, was könnte nach Putin kommen ? Eine Pseudodemokratie nach EU Zuschnitt ?
      So wie die Stimmung aktuell in Russland ist, würde Putin durch einen entschlossenen Anführer ersetzt, der die ganze Militärmacht Russlands, nicht nur in Fünftel, in den Krieg schickt.
      Kann sich das jemand wirklich wünschen ? Eine grössere Dimension des Krieges ?

    • sokrates9
      16. September 2022 09:23

      Willi@ Der guten Ordnung halber: Nach Maidan haben , wie diverse westliche Zeitungen stolz berichteten die USA die Goldreserven der Ukraine um sie vor Putin zu retten in die USA gebracht!!

    • Willi
      16. September 2022 14:06

      Sokrates, danke für die Info.
      Nachdem die Anzahlung verbraucht ist, müssen vom Grünzeug-Regime andere Ressourcen angezapft werden.

      Die Frage ist, waren die Lieferungen der NATO-Staaten des Festlandes in dieser Anzahlung enthalten? Also haben den Wert der „verschenkten“ Waffen jetzt die USA in Gold?
      Das würde die Forderung Trumps erklären, Europa müsse mehr für die Verteidigung tun.

    • Willi
      16. September 2022 14:16

      Pressburger, ich teile Ihre Meinung über den Wert von Putin in Russland.

      Wie dichtete Scheffel:

      Menschentum ist was Verkehrtes,
      Menschentum ist Ach und Krach
      Im Bewusstsein seines Wertes
      Sitzt der Kater auf dem Dach.

    • Undine
      16. September 2022 22:08

      @Willi

      Ja, der Kater Hiddigeigei! ;-)

  36. sokrates9
    16. September 2022 08:51

    Europa hat verloren!Was ist das Resumee welches Unterberger darstellt?Militärische neutralisierung der Ukraine, keine Raketen an der russischen Grenze ( wer hat eigentlich entsprechendes Abkommen gekündigt?).Volkabstimmung in strittigen Regionen.
    Waren das nicht die Forderungen von Putin?So hätte man sich den Krieg mit unendlichen Leid und dauerhafter Vernichtung vieler Beziehungen,kommendes Elend in Europa sparen können.Dank der neuen EU - Werte verliert Europa unendlich viel. Einmal das Vertrauen vom Großteil der Menschen. Wer wird noch in Europa jemals Geld anlegen, wenn Gefahr der Enteignung besteht,wenn die Gold und Währungsreserven von Russland beschlagnahmt wurden, wenn Zensur, Willkür, Privatenteignung herrscht. Auch die Schweiz ist da weg vom Fenster.Staaten haben keine Bedeutung mehr, mit Einheitsmedienterror wird das gemacht was eine unsichtbare EU - Nomenklatura vorgibt.Klima völlig irrationale Ziele, die Welt wird sich bei den vertrottelten Europäern bedanken.

    • pressburger
      16. September 2022 11:06

      Man hätte verhandeln können, aber man wollte es mit voller Absicht nicht tun. Das wollten die USA nicht, sich mit Russland über Garantien einigen. Das hätte die USA um die Chance wieder mal einen Krieg zu führen, gebracht.
      Clausewitz sagte, "Der Krieg ist die Voraussetzung der Diplomatie, mit anderen Mitteln." Vor diesem Krieg gab es keine Diplomatie. Deswegen gibt es auch keine Möglichkeit den Krieg mit Verhandlungen zu beenden.
      Herr A.U. würde zwar Verhandlungen für sinnvoll halten, allerdings, erst nach der bedingungslosen Kapitulation Russlands.
      Die USA würden dann Russland ihre Bedingungen diktieren.

  37. pressburger
    16. September 2022 08:18

    Heroentum ist angesagt.
    Der Krieg soll weiter gehen, das Sterben soll weiter gehen, die Vernichtung der Werte soll weiter gehen.
    Warum eigentlich ? Weil die Ukrainer heldenhaft die Freiheit Europas verteidigen ? Wirklich ?

    Es ist einfach, das geschehen im Westen Russlands, vereinfachend darzustellen. wenn man sich weigert die Situation als Ganzes zu sehen.
    Die USA, haben durch die Vorbereitung des Krieges gegen Russland, den Grundstein für eine neue geostrategische Verteilung der Kräfte auf dem Globus, gelegt.
    Was von den USA als Stärkung ihre Hegemonie geplant war, kehrt sich ins Gegenteil um.
    Der Einfluss der USA auf das Weltgeschehen schwindet, nicht zuletzt wegen der Sanktionen gegen Russland.
    Gerade jetzt läuft das Treffen der SOZ in Samarkand. deutliches Zeichen gegen die Dominanz des Westens.
    Der innige Wunsch Russland möge den Krieg verlieren, wird nicht in Erfüllung gehen.
    Verlierer wird die EU, insbesondere das deindustrialisierte Deutschland, sein.

    • Willi
      16. September 2022 09:09

      Pressburger, den Verdacht, dass dieser Krieg nur dazu dient, Deutschland und uns zu plündern und verarmen zu lassen, habe ich auch. Russland kostet das auch Ressourcen es wird geschwächt. Wer ist der lachende Dritte?? Zwei Greise. Der andere wohnt im Vatikan.

    • Almut
      16. September 2022 09:12

      Einen Sieg haben die USA schon errungen: die Zerstörung der Wirtschaft Deutschlands (inkl. Österreichs).

    • Undine
      16. September 2022 22:14

      Ja, @Almut, die USA haben es geschafft, daß die dt. Außenministerin BAERBOCK ganz heiß darauf ist, RUSSLAND zu RUINIEREN! Deutschland schickt sein ganzes Waffenarsenal zu diesem Zweck in die UKRAINE!
      Tiefer als jetzt könnte der KEIL, der zwischen Deutschland und Rußland auf Wunsch, bzw. Befehl der USA getrieben wurde, nicht sein! Die GUTEN AMERIKANER.....

    • pressburger
      16. September 2022 23:40

      l@Almut
      Dieser Krieg ist, wie ein jeder anderer Krieg, primär ein Wirtschaftskrieg. Die USA möchten, in Anbetracht der eigenen Schwäche, mögliche Konkurrenten eliminieren. Das ist ihnen bis jetzt weitgehend gelungen. Wie und wann sich die EU, Deutschland, von den Sanktionen erholen wird, ist nicht absehbar.
      Putin braucht keine Truppen Mobilisierung ausrufen, Putin hat, wie das Treffen in Samarkand, vorher in Wladiwostok, BRICS, beweist, seine Anhänger gegen den Westen mobilisiert.
      Diese Tatsachen sollten sich die Anhänger der Idee, Russland muss vernichtet werden, vergegenwärtigen.
      Die Führungsmacht des Westens die USA, der Westen selbst, verlieren am Boden, haben ihre Attraktivität für die Länder Asiens und Afrikas verloren. Der Westen hat nichts was er bieten kann. Ausser leeren Phrasen.

  38. WFL
    16. September 2022 08:16

    Wenn Russland tatsächlich diesen Krieg "verliert", wird die Ukraine auf der Stelle auch offiziell NATO-Mitglied werden. (Inoffiziell ist sie es bereits.)

    Als 2. Schritt wird Brüssel alles daran setzen, die Ukraine in die EU zu holen. Sämtliche Korruptionsbedenken werden in den Schubladen verschwinden.

    Und als 3. Schritt wird Putin sich nicht halten können. Die Schande wäre zu groß.

    • sokrates9
      16. September 2022 09:32

      Der 4. Schritt wird sein dass dann die Ukraine sowohl finanzioell als auch moralisch die EU zerstört. Eine Ukraine mit 60 Mio Menschen 300.-€ Bip ist nicht beherrschbar.Aber das ist gut so. Künstiche Monster haben noch nie überlebt ... .-)

    • pressburger
      16. September 2022 11:07

      ad 3.) Quod errat demonstrandum

    • Petron
      16. September 2022 11:30

      pressburger: errat errat

  39. Cotopaxi
    16. September 2022 08:10

    Eines vergaß ich noch: Bevor es an eine Neuordnung der Ukraine geht, sollte sie sich ihrer Vergangenheit stellen und sie aufarbeiten. Dazu gehört das Bekenntnis, von Stalins Raubzügen profitiert zu haben und man nur deswegen das größte Land Europas ist, weil man auf fremdem Territorium sitzt.

    Ich erwarte auch Volksabstimmungen in den geraubten Gebieten, die vormals zu Polen, zur Slowakei und zu Rumänien gehörten!

    Um von den Reparationszahlungen an diese Länder ganz zu schweigen.

    Nur die Wahrheit macht frei!

    • pressburger
      16. September 2022 11:18

      Für die Polen gilt, der Feind meines Feindes, ist mein Freund. Für Polen ist Russland der Feind Nr. 1, noch vor Deutschland. Polen wird für seinen Beistand im Kampf gegen Russland einen Lohn verlangen.
      Das polnische Fernsehen gibt die Richtung vor. Zunehmend mehr Sendungen über den Widerstand der AK Kämpfer, gegen die Sowjet Kommunisten nach 1945, über den Überfall der Sowjetunion auf Polen im September 1939, die Verbrechen der Roten Armee gegen Polen 1939, und nach 1945, das Abseits stehen der Roten Armee beim Warschauer Aufstand 1944.
      Alte Wunden werden in Polen aufgerissen. Verrat Churchills in Jalta, der zum Verlust von Lwow, damit Ostpolen, geführt hat.
      Polen, sollte es die Aussicht geben, die verlorenen Ostgebiete zurück zu bekommen, wird es die Seiten wechseln.

    • Cotopaxi
      16. September 2022 14:56

      Die Polen werden befürchten, dass, falls sie weiter nach Osten rücken, das annektierte Ostdeutschland wieder zum Thema wird.

    • pressburger
      16. September 2022 23:42

      @Cotopaxi
      Polen sichert sich vorsorglich ab. Warum gerade jetzt die Reparationsforderung an Deutschland ? Zufall ?

  40. Brockhaus
    16. September 2022 08:08

    Haben wir nicht während des Zweiten Weltkrieges jahrelang Siegesnachrichten über den Vormarsch der Deutschen Wehrmacht vernommen, insbesondere während des Rußlandfeldzuges? Und was hat gestimmt und was ist daraus geworden?

    Die Ukraine hat in den letzten Tagen vielleicht eine kleine Schlacht gewonnen aber sicher nicht den Krieg.

    • Brockhaus
      16. September 2022 08:09

      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen daß Putin sich besiegen läßt.

    • Gerald
      16. September 2022 09:41

      Diese Analogien passen in diesem Fall aber nur auf Russland. Denn sie sind die Invasoren, so wie damals die Deutschen und die Russische Propaganda lügt all die Niederlagen in "Umgruppierungen" (Niederlage und Rückzug um Kiew, Chernihiv und Sumy), "Goodwill-Gesten" (Niederlage und Abzug von der Schlangeninsel) und "Frontbegradigungen" (Niederlage und Rückzug jetzt um Charkiw) um.
      Eine Niederlage Russlands ist mittlerweile sehr wahrscheinlich. Man hat mittlerweile solche Verluste an Personal, dass nun schon Häftlinge rekrutiert werden (von den PMC-Wagner Söldnern), wie bei den Nazis die Einsatzgruppe Dirlewanger. Auch beim militärischen Gerät kratzt man zunehmend den Boden des Fasses aus. Mittlerweile kommt da schon altes Sowjetgraffl aus den 1960ern zum Einsatz, während moderne Rüstungsgüter nicht mehr produziert werden können, weil die alle auf westliche Komponenten angewiesen sind.

    • pressburger
      16. September 2022 11:22

      @Gerald
      Westliche Komponenten, sind chinesische Komponenten.
      Die Produktion im Westen, auch in den USA, ist von den Lieferungen aus China abhängig.
      Die EU will Sanktionen gegen China verhängen. Die Maus die brüllte.

    • Gerald
      16. September 2022 15:00

      @pressburger

      Das stimmt bei der Rüstungstechnologie glücklicherweise nicht. Die USA waren ggü. China zurecht immer schon misstrauischer und haben die Produktion kritischer Rohstoffe im eigenen Land behalten, haben Chinesisches Exportdumping mit Zöllen beantwortet, vor allem aber den Einkauf kritischer Toptechnologie durch Chinesische Firmen unterbunden.
      Die Europäer waren lange Zeit naiver, sind jetzt aber auch aufgewacht, weil sie gesehen haben, dass China unter Xi kein Freund, sondern bestenfalls Konkurrent und schlimmstenfalls Feind ist. Wobei es da durchaus sein kann, dass es für Europa schon zu spät ist. Denn die Abhängigkeit bei vielen kritischen Produkten von China ist für die EU mittlerweile sehr groß und mit den gegenwärtigen irren Energiepreisen wird sie eher noch steigen, da reihenweise Verbliebene Industriebetriebe gerade zusperren. Ob dauerhaft oder temporär wird man sehen.

    • Gerald
      16. September 2022 15:03

      PS: Wo die Chinesen bzgl Rüstungstechnologie stehen, ist schwer zu sagen. Denn bisher haben sie noch wenig exportiert. Bisherige Rückmeldungen von den ersten Exportkunden lassen eher darauf schließen, dass China den Technologischen Rückstand nicht aufgeholt hat. Pakistan hat z.B. von China Fregatten gekauft und ist von der miesen Qualität wenig begeistert. Angeblich gab es da kaum eine Maschine die fehlerfrei lief.

  41. Cotopaxi
    16. September 2022 07:45

    Es gibt einen guten Grund, warum die Alliierten, nicht nur die deutschen Roten, wie DrU meint, keine modernen Panzer an die Kleinrussen liefern. Es besteht die konkrete Gefahr, dass korrupte Militärs diese flugs an die Großrussen verscherbeln. Alles schon dagewesen. Die Kleinrussen sind auch keine Engerln, wie uns der Alte in seiner verliebten Verblendung einreden möchte.

    PS: Der hübschen Kleinrussin im BUWOG-Bau, in dem sie kostenlos wohnen darf, und wo ihr Lexus-SUV kostenlos auf dem Mietparkplatz abgestellt ist, sieht man an, dass ihr ihr Mann fehlt....

    • Gerald
      16. September 2022 09:44

      Auch das ist ein Märchen der Kremlpropaganda. Tatsächlich ist bisher kein einzige vom Westen gelieferte schwere Waffe (M777, Panzerhaubitze 2000, CAESAR, DANA usw.) in den Händen der Russen gelandet, weil es von korrupten Ukrainern verscherbelt worden wäre.

  42. eupraxie
    16. September 2022 07:42

    Ich gehe davon aus, dass die EU überhaupt kein Szenario mit folgenden Auswirkungen für ihr Handeln im Kopf hat. Weder für die Russen noch für die Völker der EU. Bei dem Zustand des derzeitigen Kriegsverlaufes müsste zumindest zurückgenommen werden, dass diese russische Armee eine Bedrohung für die EU sein kann. Also ein Angriff auf Berlin nach einem Sieg in der Ukr ist lächerlich.
    Richtig ist, dass die Befehlstaktik einer Auftragstaktik unterlegen ist. Diese Unterlegenheit konnte offenbar bis jetzt mit Tonnen an Munition wettgemacht werden.

    Was mir im Beitrag abgeht, ist der Krieg Aserbeidschan gegen Armenien in diesem Zusammenhang. Armenien, christl. Land und 2015 von einem Genozid bedroht durch die Türkei, die heute Aserbeidschan unterstützt. Wo bleibt das Handeln der EU? Die Vorladung des türkischen Botschafters? Natürlich griff Aserbeidschan jetzt an, da die Russen ausgelastet sind in Westen.
    Die EU könnte zumindest das Handeln mit Aserbeidschan einstellen.

    • Cotopaxi
      16. September 2022 07:57

      Die Türken stehen bereits im Lande, überall gibt es Atib und Ditib-Kasernen. Die Besatzungssoldaten und deren Familien müssen bereits von der einheimischen Bevölkerung ernährt werden, in Wien zum Beispiel, indem man sie in Gemeindewohnungen unterbringt. Auch in den Wiener Wahlkommissionen sitzen sie bereits. Da ist mir jede Russin lieber!

    • eupraxie
      16. September 2022 08:49

      ...natürlich 1915....

    • sokrates9
      16. September 2022 08:55

      Wo sind die Sanktionen gegen Türkei und Aserbeidschan??
      Ach so, Christen abschlachten bewirkt keine Sanktionen der EU??

    • eupraxie
      16. September 2022 10:26

      @sokrates9: Dieser Krieg taucht auch kaum in den Medien. Die sogenannte Wertegemeinschaft ist auf den gemeinsamen Euro geschrumpft, dessen vertragsbrüchige Entwicklung mittlerweile jeden Austritt verhindert.

    • eupraxie
      16. September 2022 10:31

      @sokrates9: Dieser Krieg taucht auch kaum auf in den Medien. Diese müssten dann die Verlogenheit der EU thematisieren. Aber die Verfolgung der Christen - (Christentum eine der Säulen Europas) war der EU noch nie einen Aufschrei, geschweige denn Handeln wert. Die sogenannte Wertegemeinschaft ist auf den gemeinsamen Euro geschrumpft, dessen vertragsbrüchige Entwicklung mittlerweile jeden Austritt verhindert.

      PS: jetzt passts :-)

    • pressburger
      16. September 2022 11:25

      Der Versuch der EU Russland zu marginalisieren, hat zu Aufwertung der Türkei geführt. Türkei, NATO Mitglied, macht bei dem Sanktions Schwachsinn nicht mit. Die Türkei profitiert, wieder ein mal, von der Dummheit der EU.

  43. Cotopaxi
    16. September 2022 07:37

    Falls Russland den Krieg verliert, weiß ich wenigstens, wohin ich auswandere. Das Leben in der EU, dem Appendix der amerikanischen Weltenherrscher, wird dann wohl unerträglich sein.

  44. Kyrios Doulos
    16. September 2022 07:30

    Heute kommentiere ich nicht.

    So gut wie in jedem Absatz finde ich tendenziöse Feststellungen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen sollte, einzuhaken.

    Nur eine zeitaufwendige Einzelexegese kann das zurechtrücken, was wir heute zu lesen erhalten haben.

    Daher nur ein ceterum censeo: Stoppt die Sanktionen, stoppt die Waffenlieferungen, stoppt die exorbitanten Geldgeschenke (zB für Wiederaufbau), öffnet Nordstream 2.

    Österreich: Halte Dich endlich ans Neutralitätsgesetz.

    • Wolfram Schrems
      16. September 2022 09:08

      Dem schließe ich mich an.

      Der Artikel von Dr. Unterberger legt nahe, daß das auch unser Krieg wäre. Leider sind wir tatsächlich involviert worden, eine Folge des fatalen Beitritts zum "Friedensprojekt" EU.

      Aber es ist nicht unser Krieg.

      Und wenn ich schon lese, daß der Iran im Irak und im Yemen aktiv sei: Wo bleiben die Verurteilungen Saudi-Arabiens durch den glorreichen "werteorientierten" Westen? Daß die Saudis dort die Yemeniten ausbomben und es unzählige Opfer unter Zivilisten, auch Kindern gibt, ist egal?

      Heuchler!

    • pressburger
      16. September 2022 11:36

      Vernünftig. Leider wieder eine Ansammlung an tendenziösen Unterstellungen, bellizistischem Wunschdenken und Halbwahrheiten.
      "It`s the economy, stupid." Ukraine ist nur ein Vorwand für den Krieg. Ein gut vorbereiteter Krieg. Wer, gegen besseres Wissen meint, in diesem Krieg geht es um Freiheit, um Demokratie, dem ist nicht mehr zu helfen.
      Die USA sind wirtschaftlich und gesellschaftlich, dank Biden, am Abgrund. Der Krieg soll die Massen patriotisch stimmen, die Wirtschaft durch den Raub von fremden Eigentum sanieren.
      Noch nie, ist eine kriegsführende Partei in einen Krieg gegangen, mit der Aussicht zu verlieren, wie es die EU gerade tut.
      Was verspricht sich die EU, für Vorteile von der Teilnahme an diesem Krieg ? Die Stammeshäuptlinge der EU haben sich diese Frage noch nie gestellt. Dazu sind sie zu dumm.

  45. Josef Maierhofer
    16. September 2022 07:29

    @
    ' ... ob Europa, ob die USA den Russen auf Augenhöhe entgegenkommen, ob man sie als altes Kulturvolk respektiert, ob sie sich nicht gedemütigt fühlen müssen.'

    Wenn man ihnen alles abgenommen hat, dann 'respektiert' man die Russen ...

    Das könnte man jetzt auch tun, wenn man den Frieden will.

    Die Transatlantiker sind eben Kriegshetzer, so stelle ich fest, und sie träumen vom 'Endsieg'. Auch das gab es schon einmal, hier bei uns.

  46. ET IN ARCADIA EGO
    16. September 2022 07:22

    Russland, die Russen und Putin, viel zu schnell, viel zu oft wird im Westen nicht unterschieden, es wird fatal gleichgesetzt. Eine kleine "Oberschicht" ist in Russland sehr schnell, sehr reich geworden. Passiert oft nach Zusammenbrüchen und daraus folgenden Neuordnungen. Die überwiegende Mehrheit jedoch arbeitet für das tägliche Brot, hat keine Jachten, Landvillen und fette Konten in der Schweiz. Wissen wir, was diese Mehrheit will???

    • sokrates9
      16. September 2022 08:57

      Wo ist eigentlich der Unterschied zu Europa, wo es immer mehr Bandenkriege gibt, sich diverse Moslems als Sozialschmarotzer breit gemacht haben?

  47. Vayav Indrasca
    16. September 2022 04:16

    Andreas Unterberger, Traummännlein.

  48. elfenzauberin
    16. September 2022 01:40

    Wenn Dr. Unterberger glaubt, daß die jungen ukrainischen Burschen freudig in den Krieg ziehen, um den Hrn. Selensky zu verteidigen, dann lebt er auf dem Mond - tut mir leid, wenn ich das so drastisch formulieren muß.
    In der Ukraine gibt es eine Generalmobilmachung, wo alle männlichen Bürger zwischen 20 und 60 Jahren zum Kriegsdienst eingezogen werden (vielleicht wurde diese Spanne mittlerweile ausgeweitet). Warum in aller Welt braucht man so eine Generalmobilmachung, wenn die Ukrainer angeblich ihr Vaterland so freudig verteidigen?
    Zum Unterschied zu den Ukrainern haben die Russen auf eine Generalmobilmachung verzichtet und ich vermute, daß sich das nicht ändern wird. Ich glaube eher, daß die kriegerischen Aktivitäten wegen des kommenden Winters eher abnehmen werden. Denn sowohl Hitler als auch Napoleon mußten zur Kenntnis nehmen, daß der Winter keine geeignete Jahreszeit ist, um in Rußland bzw. der Ukraine Krieg zu führen.

    • elfenzauberin
      16. September 2022 01:41

      Und wenn es im Herbst ordentlich regnet, können Panzer und Fahrzeuge nur auf befestigten Straßen fahren, wo sie ein leichtes Angriffsziel für beide Kriegsparteien sind.
      Viel eher glaube ich, daß Putin den Wirtschaftskrieg gegen Europa intensivieren wird. So wie sich die Sachlage jetzt darstellt, sieht das für uns gar nicht so günstig aus. Viele Industriebetriebe stellen auf Kurzarbeit um oder sperren überhaupt unwiderruflich zu, denn man kann einen Betrieb nicht rentabel führen, wenn sich die Energiekosten verzehnfachen. Und hier geht es nicht bloß um Industriebetriebe, sondern auch Betriebe, die wichtig für die Nahrungsmittelversorgung sind, etwa Bäcker, Fleischhauer. Auch die Landwirtschaft erleidet schwere Schäden, denn auch die größten Düngemittelhersteller haben die Produktion eingestellt.

    • elfenzauberin
      16. September 2022 01:42

      Ich bin neugierig, wie sich die Stimmung in Europa für die Ukraine weiterentwickelt, wenn die Semmel einmal 3 Euro statt 40 Cent kostet und wenn diejenigen, die diese Semmeln kaufen wollen, arbeitslos sind. Teile des unteren Mittelstandes werden unter die Armutsgrenze sinken. Wenn die Menschen hungern und frieren, werden sie wenig Verständnis haben, Milliarden und Abermilliarden vom hier erarbeiteten Volksvermögen ohne Gegenleistung in die Ukraine zu transferieren. Ich glaube nicht, dass die Menschen in Europa bereit sind, einer Subsistenzwirtschaft zu akzeptieren.
      Wenn aber die europäischen Geldquellen versiegen, wird es umgekehrt sehr schwierig für Selensky, weiterhin Krieg zu führen; und zwar erstens einmal aus finanziellen Gründen und zweitens, weil ihm die Leute dazu fehlen. Die Ukraine hat eine Geburtenrate, die mit vielen europäischen Ländern vergleichbar und die viel zu niedrig ist, um ausreichend Menschenmaterial zur Verfügung zu stellen.

    • elfenzauberin
      16. September 2022 01:42

      Das gilt zwar für Rußland ebenso, doch hat Rußland im Vergleich zur Ukraine viel mehr Ressourcen sowie eine Front, die leicht vom Hinterland versorgt werden kann.
      Erfreulich ist die Lage keineswegs. Richtig unerfreulich ist sie aber in erster Linie für die ukrainischen Männer, die ihr Leben aufs Spiel setzen müssen und unerfreulich ist sie für uns, weil wir mit der unnötigen Parteinahme in diesem Konflikt unseren hart erarbeiteten Wohlstand verschenken.

      PS:
      Die kriegerische Rhetorik von Dr. Unterberger wirkt auf mich abstoßend. Jetzt verstehe ich jedenfalls, wie es dereinst Karl Kraus ergangen sein muß, der ebenfalls eine journalistische Kriegspropaganda über sich ergehen lassen mußte, die Europa letzlich in den Abgrund geführt hat. Ich habe eigentlich gehofft, so etwas nicht erleben zu müssen, doch wie man sieht, sind die Kriegstreiber von heute genauso gestrickt wie damals.

    • Cotopaxi
      16. September 2022 07:47

      In Anlehnung an Karl Kraus, dem Leuchtturm der journalistischen Redlichkeit und des Intellekts, sollte es in Zukunft nur noch Unterberger-Schalek heißen.

    • pressburger
      16. September 2022 11:43

      Nach Ansicht von Herrn Unterberger, sind Ukrainer die gezwungen werden zu kämpfen, allesamt Helden, die gerne für die Interessen des US Kapitals sterben.
      Ein Einschätzung die jeder Vernunft widerspricht. Aber Vernunft kommt im Zusammenhang mit dem heldenhaften Kampf der Ukrainer nicht vor.
      Kriegsbegeisterung, hat die Vernunft verdrängt.
      Verhandlungen, Ende des Krieges verlangen, das wäre vernünftig.
      Bertha von Suttner würde heute Redeverbot bekommen.





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