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EU-Selbstverstümmelung zwischen Wölfen und Kopftüchern

Gleich dreimal lösen derzeit ganz unterschiedliche Materien Empörung über die EU aus – selbst wenn man die anhaltende Unfähigkeit beiseitelässt, eine kohärente Energie-Politik zu entwickeln. Diese Aufgabe ist ja zugegebenermaßen schwierig, weil es in Wahrheit gar keine gute Antwort auf die Energie- und Inflationskrise sowie auf die Klimapanik gibt, die nicht zu weiteren schweren Schäden führen würde – freilich erweckt die Politik allerorten den Eindruck, dass es eine solche Antwort gäbe. Umso schwachsinniger ist, wie sich die EU überflüssigerweise auch in anderen Bereichen blamiert. Das Versagen wurzelt fast immer darin, dass sich die EU-Institutionen überall wichtig machen und einmischen, dass sie die EU zu einem machtgierigen Zentralstaat umzumodeln versuchen – dabei aber überall nur lachhafte Ergebnisse erzielen. In der Folge neue Beispiele des Versagens in Bereichen, wo die EU völlig unnötig versucht hat, sich wichtig zu machen. Sie reichen vom Kopftuch über die nationalen Justizsysteme (freilich nur dort, wo es der Linken passt, nicht jedoch beispielsweise in Spaniens kollabierendem Justizsystem) bis zu den Wölfen.

Dabei wäre einzig das Thema Energie wichtig für den Erfolg des europäischen Binnenmarkts, also der großen und fast einzigen Erfolgsgeschichte der Integration. Statt dessen stößt man bei vielen anderen Themen auf die EU.

Die Wölfe

Besondes in Österreich, aber auch anderswo löst die rapide Zunahme der Wölfe gewaltige Probleme aus. Diese Zunahme ist direkte Folge einer vor 30 Jahren beschlossenen EU-Richtlinie. Allein in der Alpenrepublik rissen die Raubtiere in letzter Zeit jährlich zwischen 330 und 490 Schafe, Ziegen und Rinder. Damit ist in vielen Regionen die Almwirtschaft massiv bedroht.

Die fanatischen und rechtlich durch die EU gedeckten Wolfsfreunde schlagen als "Gegenmaßnahme" Zäune, Hirten, Wächter und Wachhunde vor. Diese Ideen drohen in vielen Fällen die für Österreichs alpine Identität so prägende Almwirtschaft endgültig unrentabel zu machen. Die Angst vor der Wolfsgefahr hat aber auch schon begonnen, Touristen und vor allem Wanderer mit kleinen Kindern vor den heimischen Wäldern und Bergen abzuschrecken.

Damit sind wir auf einem weiteren Feld mit den katastrophalen Folgen grüner Wünsch-Dir-Was-Träume konfrontiert. Der einzige Nutzen der Rückkehr der Wölfe nach Österreich ist der einer Realisierung romantischer Kinderbuchphantasien städtischer Grüner.

Wohl kaum einem Europäer ist bewusst gewesen, dass die militanten Wolfschützer und Grünaktivisten im Jahr 1992 (also noch vor Österreichs Beitritt) eine EU-Richtlinie durchgedrückt haben, die neben vielen anderen lähmenden Vorschriften auch das Abschießen von Wölfen so gut wie unmöglich macht. Freilich hat es in der damaligen EU kaum Wölfe gegeben – total im Gegensatz zur heutigen Wolfsplage. Diese ist auch bei den letzten Tiroler Wahlen zu einem dominanten Thema geworden und hat (neben anderen Faktoren) zu den heftigen Ohrfeigen für Schwarz-Grün geführt.

Denn bevor laut EU-Recht ein Wolf legal abgeschossen werden darf, muss

  • ein Wolf schon mindestens ein anderes Tier getötet haben;
  • ein Bescheid erstellt werden, der den Abschuss dieses einen Wolfes erlaubt;
  • muss vor dem Abschuss unzweifelhaft die Identität des betreffenden Wolfes festgestellt werden, damit also ja kein anderer Wolf erlegt wird;
  • müssen zuvor alle Möglichkeiten eines Einspruchs gegen den Bescheid abgewartet und ausjudiziert werden.

Würden Wölfe zwischen dem Zerfleischen von Schafen Zeit haben, würden sie sich zweifellos über diese Auswirkungen romantischer Märchen krumm und bucklig lachen, die großgewordene Stadtkinder in Gesetzesform gegossen haben. Mit der gleichen Logik können Grüne und EU auch das Übersäen Europas mit giftigen Spinnen, Krokodilen und Kobras verlangen und durchsetzen. Es ist ja alles Teil der von ihnen angebeteten "Natur".

Das Ergebnis der Wolfs-Liebe ist logisch: Einerseits sind die alpinen Bauern zunehmend verbittert und wollen Almauftriebe reduzieren. Andererseits kommt es immer wieder zu illegalen Abschüssen. Womit eine andere romantische Erinnerung an eine Zeit wachgerufen wird, die ebenfalls im 19. Jahrhundert zu Ende gegangen ist: an die Wilderer. Nur werden solche im heutigen Europa schwer bestraft und nicht wie die Wölfe mit allen Mitteln geschützt.

Hätten die abgehobenen Typen von und zu der Leyen auch nur die geringste Ahnung, wie die Stimmung der Menschen in den alpinen Provinzen überkocht, dann hätte die EU-Kommission als einzige rechtlich dazu befugte Körperschaft längst einen Vorschlag an Rat und EU-Parlament gerichtet, der den Unsinn dieser Regelung sofort beenden und wieder den Ländern die alleinige Kompetenzen zur Regelung der Jagd übertragen würde. Denn außer den Wölfen und den Kinderbuch-Romantikern braucht wirklich niemand, dass sich die EU da einmischt.

Vielleicht sorgt aber die nun auch parteipolitisch spürbare Wolfs-Erregung doch einmal für ein Erwachen aus grünen Träumen, nachdem schon die ebenfalls von dieser Richtlinie verursachten Milliarden-Kosten für den Schutz irgendwelcher Wühlmäuse oder Lurche etwa beim Straßenbau niemanden wachgerüttelt haben.

Offen muss bleiben, warum sich die EU überhaupt in solche Dinge eingemischt hat, für die sie nie und nimmer gegründet worden ist. Hatten schon in den 90er Jahren die Grünen in den EU-Gremien so viel Macht, dass sie so etwas durchdrücken konnten? Haben die anderen geglaubt, durch eine Art vorweggenommenem Gehorsam den Grünen den Wind aus den Segeln nehmen zu müssen?

Wie auch immer. Jedenfalls hat die viel klügere österreichische Verfassung zu Recht das Jagdrecht zu einer Kompetenz der Bundesländer gemacht, in die sich nicht einmal der Bund einmischen darf. Aber die machtgierige EU hat gemeint, dass selbst solche Materien zentralistisch (und daher wirklichkeitsfremd) zu regeln sind. Dabei müsste man in den 90er Jahren schon gelernt haben, dass Planwirtschaft nicht funktioniert und daher irgendwann immer gegen die Wand donnern wird.

Die Kopftücher

Man fasst es nicht, welches Inserat die EU schaltet, während im Iran unzählige Menschen auf die Straße gehen und sich von den Regime-Schergen niederknüppeln lassen, um gegen den Tod einer Frau als Opfer der Polizeigewalt zu protestieren. Deren einziges "Delikt" hatte darin bestanden, den von der islamistischen Diktatur anbefohlenen Schleier irgendwie falsch getragen zu haben. Während schon eine dreistellige Anzahl von Menschen bei diesen Protesten ums Leben gekommen ist, schaltet die EU dieses Inserat. Bitte anschauen, aber vorher niedersetzen.

Denn selbst ohne den – wohl nicht direkt geplanten – Zusammenfall des Inserats mit den tapferen Bürgerprotesten ist die darin gezeigte Abbildung ein Skandal.

  • Denn erstens ist es nicht Aufgabe einer EU, die ständig die "europäischen Werte" im Mund führt, Bilder mit islamischer Kopfverhüllung zu transportieren. Es sei denn, in Brüssel zählt man schon islamische Kopftücher zu diesen Werten.
  • Zweitens ist die Art der Abbildung noch empörender, wenn die Abgebildete dabei so lieb lächelt, dass sie die nonverbale Botschaft ausstrahlt: "Kopftuch macht glücklich".
  • Und drittens ist es der Gipfel des Skandals, dass die EU ein Mädchen unter den Schleier zwingt, das – bestenfalls – gerade das Volksschulalter erreicht hat.

Würde so etwas in Österreich (oder irgendeinem anderen demokratischen Land) passieren, würde der verantwortliche Minister mit Rücktrittsaufforderungen überschüttet. Aber nicht doch in der EU-Kommission. Denn die steht ja wie einst die antiken Götter weit über den Sterblichen.

Die Ungleichbehandlung der Mitgliedsstaaten

Während die EU-Institutionen – samt den europäischen Mainstream-Medien – gegen Ungarn und Polen wegen angeblicher Rechtsstaatsverletzungen wahre Treibjagden veranstalten und diesen noch immer (relativ) etwas ärmeren Reformstaaten viele Milliarden wegnehmen wollen, gibt es keinerlei adäquate Reaktion auf den weitgehenden Kollaps des spanischen Justizsystems, obwohl der viel schlimmer ist.

In Spanien weigert sich die sozialistische Regierung nämlich seit Jahren, die notwendigen und von der bürgerlichen Opposition verlangten Reformen zu realisieren, die zu einer größeren Unabhängigkeit der Richterbestellung führen würden. Die Opposition blockiert aus Revanche ihrerseits die Bestellung neuer Mitglieder des Justizrates, die nur mit Dreifünftel-Mehrheit erfolgen kann.

Dieser Streit dauert seit vier Jahren an. Er hat zu einer immer größer gewordenen Lähmung der spanischen Justiz geführt. Dabei soll Spanien in einem Jahr den EU-Vorsitz übernehmen. Die EU-Kommission drängt zwar auf die notwendigen Reformen. Sie agiert dabei aber total schaumgebremst, wenn man ihr Verhalten gegenüber Spanien mit der präpotenten Rohrstaberl-Politik gegen Polen und Ungarn vergleicht, denen schon der Entzug vieler Milliarden Euro angekündigt worden ist.

Dabei ist die Liste der Vorwürfe gegen die spanische Justiz erschreckend lang. Eine spanische NGO verlangt jetzt sogar offen:

"Europäische Kommission: Es muss eine schnelle Reaktion auf die Angriffe gegen grundlegende Werte der Europäischen Union in Spanien geben. Menschenrechte, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit sind Grundwerte der Europäischen Gemeinschaft. Die Regierung Spaniens betreibt eine Reihe von Justizreformen, die diese Werte erheblich untergraben. … Neue Gesetze zielen darauf ab, die Judikative zu schwächen, indem ihre Wirkung und ihre Unabhängigkeit eingeschränkt werden." 

Aber in Brüssel werden diese Vorwürfe gegen Spanien ignoriert, die in osteuropäischen Fällen zu einer politischen Kriegserklärung durch die EU-Institutionen geführt haben. Spanien ist halt ein größeres Land als Polen oder Ungarn und viel länger EU-Mitglied. Daher ist es offenbar anders zu behandeln. Der wahre Grund des Unterschieds ist aber wohl ein anderer: Spanien hat im Unterschied zu den beiden osteuropäischen Ländern eine Linksregierung. Einer solchen gegenüber werden die EU-Gremien vom zähnefletschenden Dobermann plötzlich zum kleinen Schoßhündchen, das nicht einmal laut zu bellen wagt.

Dabei ist schon einmal ein großer spanischer Justizskandal vor den Augen ganz Europas abgelaufen: Spanische Richter haben katalonische Politiker zu schweren Strafen verurteilt, nur weil diese ein völlig friedliches Referendum über das Thema "Unabhängigkeit Kataloniens" veranstaltet haben. Im Grund hätten schon diese Urteile als schwerer Verstoß gegen gleich mehrere Menschenrechte zu Konsequenzen angeblich grundrechtsorientierter europäischer Gerichte und Behörden gegen Spanien führen müssen. Brüssel hat jedoch wohlwollend weggeschaut. Und den EU-Gerichtshof interessieren sowieso nur die Menschenrechte der Syrer, Afghanen und Somalis (sowie Dutzender anderer Drittweltnationen), möglichst ungehindert in das europäische Wohlfahrtssystem einwandern zu können. Die Menschenrechte von EU-Bürgern sind ihm offensichtlich egal.

Dieses ungleiche Vorgehen der EU gegen Spanien auf der einen Seite und gegen die Osteuropäer auf der anderen ist ein himmelschreiender Skandal.

Dabei sind – einmal von der provokanten und eindeutig ideologisch motivierten Ungleichbehandlung abgesehen – die rechtlichen Grundlagen für die Einmischung der EU in nationale Justizsysteme sowieso extrem dünn. Lediglich die Pflicht eines Mitgliedsstaats ist festgehalten, ein "Rechtsstaat" zu sein. Aber im Gegensatz zur detailliertest geregelten Wolfsjagd hat die EU dieses Wort nie mit Inhalt und nachprüfbaren Regeln gefüllt. Nirgendwo in EU-Verträgen oder Richtlinien steht, was eigentlich einen Rechtsstaat ausmacht, welche Regeln ein Land einhalten muss, um als solcher zu gelten.

Ein so völlig undefinierter Tatbestand sollte niemals zu konkreten Konsequenzen führen können, so wünschenswert eine länderübergreifende Definition der Vorgabe "Rechtsstaat" auch wäre. Sonst wird er zur beliebig, willkürlich und autoritär einsetzbaren Universalwaffe gegen jene Länder, die in Brüssel unbeliebt sind.

Gewiss: Wir alle wollen und sollen in sauberen Rechtsstaaten leben. Aber dazu gehört nun einmal eine genaue Auflistung der Pflichten, Rechte und Aspekte dessen, was den unverzichtbaren Kern der Rechtsstaats-Qualität ausmacht.

Solange es aber nicht gelingt, einen Konsens der EU-Staaten über eine solche Auflistung zu erstellen, müsste man unbedingt darauf verzichten, angebliche oder vermeintliche Rechtsstaatsverletzungen zu judizieren: zumindest dann, wenn man selbst den Ansprüchen an einen Rechtsstaat gerecht werden will. Nullum crimen sine lege, lautet auf Lateinisch dieses seit einem Vierteljahrtausend bekannte Rechtsprinzip.

Zugleich ist aber auch daran zu erinnern, dass EWG/EG/EU jahrzehntelang völlig problemlos und vor allem viel erfolgreicher als heute funktioniert haben, als sie sich noch nicht in die nationale Justiz oder das regionale Jagdrecht eingemischt haben – aber für all das klare Regeln hatten, wozu sie geschaffen worden sind und worüber sich die Mitgliedsstaaten einig geworden sind. Die Brüsseler Institutionen haben sich damals eben NUR für das zuständig gefühlt und nicht als Übergott angesehen.

Damit hat das heutige Gefüge EU keine erkennbare und objektive Grenze zu Willkür mehr. Es behandelt seine Mitglieder erkennbar ungleich und damit ungerecht. Es kann daher kein Rechtsstaat mehr sein.

PS: Wie funktionsunfähig die linksbeherrschte spanische Justiz schon ist, zeigt ein besonders anschaulicher konkreter Fall – zumindest wenn richtig ist, was spanische Zeitungen darüber berichten: Ein gewalttätiger Mann hat das Geschlecht gewechselt. Als Folge kann er nun nicht mehr der Wohnung verwiesen werden. Seine ehemalige Lebenspartnerin zahlt die Zeche und ist ihm hilflos ausgesetzt. Das ist eine der vielen irrwitzigen Folgen, wenn eine sozialistisch gemainstreamte Justiz vom Trans-Irrsinn erfasst wird ...

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alle Kommentare

  1. Rosi
    04. Oktober 2022 08:24

    Dieses Wolf-Thema ist abstoßend. Ich bin zwar kein Bauer, aber ich mag mir nicht vorstellen, was ein Mann empfindet, wenn er Tiere, die er aufgezogen hat/aufwachsen sah, brutal zerfleischt sieht.
    Und ich möchte mir nicht vorstellen, was die Weidetiere empfinden, wenn sie voll Angst vor einem Wolf oder gar einem Rudel sind.
    Diese erzwungene Brutalität zeigt die zugenommene Verrohung in der EU, und wenn ich mich je als Europäer gefühlt hätte, würde ich mich zutiefst schämen!

  2. Almut
    03. Oktober 2022 22:27

    OT
    Der Wertewesten zeigt wieder einmal sein Gesicht:
    Gerald Markel
    "Unfassbare Gräueltaten und Kriegsverbrechen der Truppen Aserbaidschans gegen Armenier - live gefilmt und ohne jede Scham ins Netz gestellt !!!

    Und wir wollen doch nicht vergessen, dass die Scheissheuchler in Brüssel und die Mainstream TastaturNutten ganz begeistert den neuen Gaslieferanten Aserbaidschan beklatscht haben.

    Und jetzt natürlich bei den unfassbaren Kriegsverbrechen schweigen !!! ."
    https://t.me/gema1963/4790

  3. Rosi
    03. Oktober 2022 18:46

    Den Artikel von Tristane Banon, woraus das Inserat ist, fand ich lesenswert.

  4. Peregrinus
    03. Oktober 2022 15:11

    Pressburger schreibt in Reaktion auf meinen Kommentar von 01:24 um 12.00h: „ ‚Moralisch böse‘ ? Aber Moral kann nicht böse sein. Verwechslung mit Moralismus. Moralismus ist eine missionierende Weltanschauung“. – Sarrazin schreibt nicht "Moralisch böse", sondern behandelt das "moralisch Böse". Ob Sie den Unterschied wahrnehmen wollen, ist Ihre Sache. Im Übrigen gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass Sie zu Putins Trollarmee gehören. Sie sprechen immer wieder das „audiatur et altera pars“ an, sind aber nicht bereit, Notorisches wahrzunehmen; so vor allem nicht, dass Putin völkerrechtswidrig die Ukraine überfallen hat. „Audiatur et altera pars“ „höre auch den anderen Teil“ ist ein Grundsatz der Rechtsordnung im Rahmen der Beweisführung. Eine weiterer Rechtsgrundsatz ist aber, dass notorische Tatsachen nicht bewiesen werden müssen und dass Russland die Ukraine überfallen hat, ist notorisch.

    • Gandalf
      03. Oktober 2022 16:29

      Da macht sich schon wieder einmal einer wichtig, von dem zu erwarten war, dass er seinen wahren intellektuellen Stellenwert erkannt hätte; das hat er offensichtlich immer noch nicht. Schade.

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 16:38

      Peregrinus: Wenn man schon am sog. "Notorischen" einhakt. Dann schlage ich ergänzend vor: Welchen Stellenwert hat denn das Völkerrecht bei denen, die das Wort "Völkerrecht" jetzt dauern im Munde führen?

      Themen: Serbien und Kosovo und Bombardierung durch die NATO; USA in Syrien, Türkei in Syrien, Saudi-Arabien und Jemen, Aserbeidschan und Armenien, China und Tibet. Undsoweiter undsofort.

      Die Berufung auf das Völkerrecht ist beliebig, interessegelenkt und sicher nicht im Interesse des Völkerrechts, sondern immer und überall im Interesse der Herrscher, Tyrannen, Staaten, Usurpatoren, die das Völkerrecht bemühen, um sich als "gut" und andere als "böse" darzustellen. Auch die EU-Kommission, auch USA mit Biden an der Spitze agitieren unredlich, wenn sie das Wort "Völkerrecht" in den Mund nehmen.

      Niemanden kümmert das Völkerrecht. Laßt es aus der Debatte raus - es sei denn, Ihr verwendet es dann gegen jedermann und weltweit.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 16:39

      @ Gandalf (= Harund al Raschid)
      Wie Sie ausgeführt haben, hat Deutschland weder eine Verfassung noch einen Friedensvertrag. - Dass sich jemand wie Sie, trotz solch offenliegenden Unvernunft, immer wieder glaubt, sich in die Debatte mischen zu sollen, ist schon bemerkenswert.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 16:47

      @ Kyrios Doulos
      Wenn Sie Ihre Frau schlagen - ich bin überzeugt Sie tun das nicht - dann können Sie sich nicht damit rechtfertigen, dass auch Ihr Nachbar seine Frau schlägt. Es ist immer der konkrete Fall zu untersuchen.
      Es handelt sich in concreto nicht um eine Beliebigkeit, sondern um eine eindeutige Rechtslage.

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 17:01

      Peregrinus: Sie haben nicht sinnerfassend gelesen: Ich kritisierte die Scheinheiligkeit der Völkerrechtsargumentation, ihre Unglaubwürdigkeit und damit Wertlosigkeit. NIEMAND hier bestreitet, daß ein Angriffkrieg völkerrechtswidrig ist. Fast ALLE hier kritisieren die Scheinheiligkeit des Westens in dieser Frage und daß auch diese Völkerrechtswidrigkeit ihre Vorgeschichte in schlimmen, kriegerischen Absichten der USA wurzelt. Letztendlich wage ich sogar die Frage zu stellen: Wenn das ein Präventivkrieg Rußlands gegen die Bestrebungen der NATO und der USA an den Grenzen Rußlands war: war der Angriff dann tatächlich völkerrechtswidrig? Ist ein Präventivangriff von vornherein und immer völkerredhtswidrig? Wir werden das hier nicht abschließend klären können. Nur: So einfach, wie Sie es darstellen und so einfach, wie der Westen inkl. das das Neutralitätsgesetz verletzende (ist das nicht auch völkerrechtswidrig?) Österreich propagiert, ist es sicher nicht. Und schon gar nicht eindeutig.

    • Meinungsfreiheit
      03. Oktober 2022 17:15

      Gandalf - Ihren intellektuellen Stellenwert haben wir erkannt und der heißt - völlig unbeschwert

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 17:23

      @ Kyrios Doulos
      Es geht hier nicht um Scheinheiligkeit, sondern um eindeutige Verletzung des Völkerrechts. Und dass das Völkerrecht eine schwache Rechtsordnung is,t gibt keinen Anlass, es in den Fällen zu ignorieren, in denen es funktioniert bzw funktionieren kann. Ein Präventivkrieg ohne unmittelbar bevorstehenden Angriff des Gegeners ist jedenfalls völkerrechtswidrig.

      Im übrigen habe ich keine Lust,. mich des Weiteren mit juristischen Laien auseinanderzusetzen.
      Dass es am Balkan auch Völkermord gegeben hat, sei nicht nur am Rande erwähnt, ist ab er für die Beurteilung des Ukrainekriegs nicht von Bedeutung.

    • pressburger
      03. Oktober 2022 18:22

      Sarrazin ist auf dem Gebiet der Moral keine Koryphäe. Sarrazin ist ein Politiker, der in vielen Recht behielt, aber wie jeder Politiker dabei ist zu irren.
      Der Begriff, Putins Troll Armee, muss, weil lachhaft, nicht weiter kommentiert werden.

    • Gandalf
      03. Oktober 2022 18:25

      Hier spricht der vorzeitig in Pension geschickte Bezirksrichter a.D.; einer, der glaubt, wirklich etwas von Jurisprudenz zu verstehen, weil er einige Jahre lang Hendldiebe veurteilen durfte. - Aber offensichtlich fehlt ihm der gesamte rechtsphilosophische und vor allem dogmatische Hintergrund, den jeder haben sollte, der sich da auch nur am Rande äussert. Und der dann auch noch im Völkerrecht zu dillettieren versucht - da wird's endgültig peinlich.

    • Gandalf
      03. Oktober 2022 18:28

      @ pressburger:
      gemeint waren natürlich nicht Sie, sondern ein juristischer Dilettant, den wir beide besser völlig vergesseb sollten. MfG Gandalf

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 19:13

      Gandalf (= Harun al Raschid) kann es nicht lassen, seine geistige Blöße immer wieder offenzulegen. Dafür sei ihm gedankt. Zu Sachargumenten ist er nicht fähig, sondern nur zu dümmlichen, jeder Grundlage entbehrenden Behauptungen und zu Beleidigungen. Es fehlt ihm halt an Geist.

    • Gandalf
      03. Oktober 2022 19:39

      Diese jüngste Wortmeldung kommt wie gerufen: Ich muss denjenigen, der es eben nicht verdient, nicht einmal mit seinem Nicknamen anreden - das wäre denn doch zu viel der Ehre für den Herrn Beziksrichter a.D.;
      Was mich erstaunt, ist die Hartnäckigkeit, mit der mich der Herr Bezirksrichter mit Harun al Raschid in Beziehung setzt. Natürlich kenne ich als Magier aus Mittelerde meinen Kollegen Harun al Raschid, bin möglicherweise sogar entfernt verwandt mit ihm (das ist bei uns in der Geisterwelt halt so), aber: Nein, Herr Bezirksrichter, identisch mit ihm bin ich nicht. Leider! Da müssen Sie sich schon eine andere Theorie ausdenken. Schneewittchen? Oder, ihrer Wunschwelt entsprechend, doch besser Aschenbrödel?
      :-) :-) :-) :-) :-) :-)))

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 20:39

      @ Gandalf (= Harun al Raschid)
      Sie mögen zur Geisterwelt gehören, zur Geisteswelt sicher nicht.

  5. Brigitte Kashofer
    03. Oktober 2022 13:53

    US-Außenminister Blinken erachtet die Sabotage der Nordstream 2 als enorme Chance, um Deutschland von russischer Energie abzukoppeln. Soeben bei Roger Köppel gehört1
    https://www.youtube.com/watch?v=NSauD9FmxLk
    Darum geht es heute den Amerikanern, darum ging es 1914 den Engländern. Damals war es der Bau der Bagdadbahn, der die Wirtschaft auf dem Kontinent ankurbeln sollte.

    • Meinungsfreiheit
      03. Oktober 2022 17:19

      Putin hat sich mit dem Ausfall der Gaslieferungen als seriöser Partner selbst maximal auf Jahre beschädigt.

      Da ist es schon egal ob eine Pipeline funktioniert oder nicht. Dem traut man nicht mehr über den Weg!

    • Undine
      03. Oktober 2022 20:15

      @Meinungsfreiheit

      Ihr Erinnerungsvermögen reicht wohl nicht einmal ein paar Monate zurück! Da hatte nämlich Deutschland und im Gefolge die EU---wir Österreicher mit Hurra-Rufen natürlich mit dabei!---beschlossen, (im Interesse der USA!), KEIN GAS mehr von Russland zu kaufen, weil man ja RUSSLAND RUINIEREN und PUTIN ÄRGERN wollte (O-Ton BAERBOCK!)!

      Also, es war nicht PUTIN, der kein Gas mehr liefern wollte, sondern WIR auf Befehl der USA durften Russland kein Gas mehr abkaufen! Das gute Geschäft mit dem Gas wollten ab jetzt die USA selber machen!

      Jetzt Russland vorzuwerfen, es wolle kein Gas in die EU liefern, ist eine dummdreiste Lüge!

    • Meinungsfreiheit
      03. Oktober 2022 22:24

      Undine - mich macht ihre Ahnungslosigkeit jetzt beinahe fassungslos?

      Es wurden NIEMALS die Gaslieferungen von Rußland verweigert, im Gegenteil - sie finden nach Österreich bis heute noch zu einem kleinen Teil statt!

      Bevor Sie so dummdreiste Ansagen machen, erkundigen Sie sich wenigstens oberflächlich bitte.

      Aber man wird sich hüten in Zukunft mehr als 25 % von Rußland zu nehmen, ein Anteil, den man leicht ersetzen könnte.
      Und dazu braucht man nicht einmal die Nord Stream Leitungen.

  6. Waltraut Kupf
    03. Oktober 2022 12:45

    Vielleicht würden die grünen (überaus dummen) Ideologen etwas betreten aus der Wäsche schauen, wenn sie daran erinnert würden, daß der Hitler sich mit diesem Tier quasi identifizierte, indem er sich gerne "Wolf" nennen ließ, sich viel in der Wolfsschanze aufhielt usw. Aber Spaß beiseite. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man es schafft, so viel berechtigte Kritik an der EU zu üben und dann vor einem Austritt, feige beiseitehüpfend, zurückzuschrecken, was teilweise sogar in rechts"extremen" Kreisen der Fall sein dürfte. Ich kann mir nicht vorstellen, daß daraus Schwierigkeiten entstünden, die man nicht durch passende bi- oder multilaterale Verträge bewältigen könnte. "Es führt kein andrer Weg nach Küßnacht ...", nur vollenden will es dann keiner. Das Polarisieren wird ständig verteufelt. Im neuen Testament wird aber dazu explizit aufgerufen, in mehreren Passagen. Sich dem globalen Primat der Logen zu widersetzen ist natürlich fast wie Stroh zu Gold spinnen, aber unter gewissen Voraussetzungen k

  7. Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
    03. Oktober 2022 12:21

    Die verlogene Bande lügt weiter:
    "Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand seit 2008"
    Da sind nur die "Arbeitswilligen", die Arbeit suchen.
    Die einzig akzeptable Prozentziffer wäre:
    Arbeitsfähiges Volk, davon Beschäftigte je Geschlecht und Lohnsteuergruppe.

    Die Jounaille könnte das mit wenig Aufwand neben die Jubelmeldung der Nomenklatur stellen. Aber sie ist selbst Teil der Nomenklatur.

  8. Livingstone
    03. Oktober 2022 11:59

    Ein brillanter Artikel und sehr gute Analyse zu den Wölfen.

    Diese Tiere haben in einer Kulturlandschaft nichts verloren und gehören getilgt.

    Auffällig ist, dass zeitgleich mit den Migranten auch die Wölfe kommen. Wir begeben uns jeden Tag kleine Schritte zurück ins Mittelalter. Und das verdanken wir den Grünen und der EU.

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      03. Oktober 2022 12:23

      Den Grünen?
      Wer bestimmte den Koalitionspartner und den Kanzler? Wer stellt die Landeshauptleute? Wer sitzt im Europäischen Rat? Wer ist in der größten EU Fraktion?
      Wir sind doch keine Idioten hier im Forum ...

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      03. Oktober 2022 13:21

      Ein paar Bauern die ein paar Wölfe und einen Bären in der Kärntnerstraße freilassen und eine 2. Partie im Lainzer Tiergarten ansiedeln und der Spuk ist vorbei.
      Der Staat hat seinen Bürgern den Krieg erklärt, indem er sie zu Leibeigenen machte.

    • Livingstone
      03. Oktober 2022 13:23

      Ich mag Ihre Selbstironie.

    • Meinungsfreiheit
      03. Oktober 2022 17:24

      Das kommt davon, wenn man zu dumm ist und Koalitionsgesprächen verweigert, den vermeindlichen Gegner ständig mit dem Hintern ins Gesicht fährt und absolut nicht mehrheitsfähige Positionen - nur um eines Wirbels Willen- einnimmt.

      Da braucht man sich nicht über die Grünen beschweren die richtig gehandelt haben und nun an der Macht sitzen.

      Vielleicht denkt man doch einmal über die politische Qualifikation eines Herrn Kickl nach. Mehr als Sprüche klopfen und Plakate schreiben ist da nicht vorhanden.

    • nonaned
      03. Oktober 2022 18:18

      PUTIN-Versteher, weitere Aussagen aufgetaucht:

      https://youtu.be/3Yi9dtgBIi8

    • pressburger
      03. Oktober 2022 22:55

      @Nonaned
      Von wann ist das Zitat ?

  9. pressburger
    03. Oktober 2022 11:37

    In Anbetracht der katastrophalen Situation in die die EI schlittert, ist die Wolf Population und Bellens Kopftücher, eine vernachlässigbare Angelegenheit.
    Tatsache ist, in den EU Gremien, sowie in den politischen Biotopen der einzelnen EU Staaten, ist es zu Ausbreitung von einer Raubtierspezies, von Top Predatoren, die sich von den weiter unten in der Nahrungskette Angesiedelten, ernährt.
    Jede Raubtierpopulation vermehrt sich so lange, so lange das Angebot an Beutetieren besteht. Das System kippt, wenn die Raubtiere die Beutetierpopulation, dezimiert haben.
    Dieser Zeitpunkt ist in der EU nicht erreicht und wird beim Überangebot an willigen Beutetieren, in absehbarer Zeit nicht erreicht werden.
    Die Grossen Tiere der EU, werden weiter ihre Macht ausbauen ihre Pfründe mehren.
    Eine Volksabstimmung zu welchem Thema auch immer, wird es in der autokratischen EU nie geben.
    PS. Vergleich, von Wölfen gerissene Tiere, vs. sonst auf der Alm umgekommenes Nutzvieh.

  10. Brigitte Kashofer
    03. Oktober 2022 11:05

    Das Hauptthema müsste eigentlich die Sprengung der Nordstream-Pipelines sein. Der Anschlag ist eine Kriegserklärung der USA an Europa und war von der US-Regierung schon lange angekündigt!

    • Undine
      03. Oktober 2022 11:35

      Brigitte Kashofer

      ******************!

      Dazu paßt bestens, was Roger KÖPPEL darlegt!

      "Nordstream-Sprengung ist eine Kriegserklärung an Deutschland - Weltwoche Daily DE, 03.10.2022"

      https://www.youtube.com/watch?v=NSauD9FmxLk&ab_channel=DIEWELTWOCHE%28Wochenmagazin%29

    • pressburger
      03. Oktober 2022 11:43

      Trotzdem möchten die Deutschen einen Krieg gegen Russland im vollen Umfang führen.
      Die Deutschen haben vor lauter Selbsthass, jede Art von Würde und Selbstachtung verloren. Werden von den Amis gedemütigt, geohrfeigt, aber sie kriechen weiter im Staub.
      Jahrzehnte der Nazi Indoktrination, entfalten die volle Wirkung.
      Wen verwunderts, dass Putins Einstellung zu Deutschland und zu den Deutschen, von Hochachtung und Bewunderung, zu Verachtung gewechselt hat.

    • sokrates9
      03. Oktober 2022 11:44

      Thema ist sofort aus den Medien verschwunden.Ziel erreicht,Europa weiter geschädigt wird schwieriger gegen Sanktionen zu sein,die USA wird uns voll abzocken.Die Transhumanistensekte beherrscht die Medien total,Regierungen durchwachsen mit ausgesuchten dummen Politikern sind nur mehr Marionetten und agieren voll gegen das eigene Volk.

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      03. Oktober 2022 12:27

      Das es nicht zwingend die Russen gewesen sein müssen, merkt man daran, dass es von der Journaille runtergespielt wird.

    • Meinungsfreiheit
      03. Oktober 2022 13:25

      Undine - die kruden Spinnereien dieses Rechtsaußenmuppets werden immer skurriler.
      Weshalb sollte sich ein Allianz die gerade im Siegen ist (gerade bricht Putins Front auch bei Cherson komplett zusammen) sich selbst beschädigen?

      Beschäftigt euch lieber damit, weshalb Kickl der Unfähige it seinen völlig vertrottelten Positionierungen die Wählerstimmen zu den Sozialisten treibt - immerhin wurde die Hälfte der Wähler im Burgenland gestern verloren!

    • Brigitte Kashofer
      03. Oktober 2022 13:34

      @Meinungsfr....
      Der amerikanische Präsident ist wahrlich ein Hellseher: "Die Pipeline wird nicht in Betrieb gehen." Woher er das bloß wusste?

    • Brigitte Kashofer
      03. Oktober 2022 13:35

      Hat ihm das Putin gesagt?

    • GT
      03. Oktober 2022 13:56

      Ich würde mit Schuldzuweisungen warten, bis die Schuld erwiesen ist. Die prahlerische Ansage eines alternden Präsidenten vor Monaten ist kein Beweis.
      Aber Meinungsfreiheit hat absolut recht - wo sind die Blauben in Burgenland geblieben?

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 16:05

      Wer die Sprengung der Gasleitungen vorgenommen hat, liegt im Dunkeln. Ich weiß es nicht. Die Putinversteher wissen natürlich, dass es entweder die Ukraine oder die USA gewesen sein muss. Putin kann es nicht gewesen sein. Der würde sowas doch niemals machen und schon gar nicht nach geschehener Tat seinen Gegnern (inbsesondere Ukraine und USA) in die Schuhe schieben. Gegen die Ukraine spricht angelich, dass Ukrainer ein Boot mieten wollte. So etwas pfelgen Leute zu machen, die unentdeckt bleiben wollen

    • Specht
      03. Oktober 2022 17:14

      Mit Deutschland wurde schon lange ein falsches Spiel gespielt, die Feinde gaben sich immer als Gönner und Helfer aus. Das Bestreben Europa(Kontinent) zu schaden war schon mit den Anfängen der Freimaurer zu bemerken.
      Immer ist es den versteckten Feinden, die nun offen hervortreten, gelungen wie auch jetzt, die Deutschen sogar zur Mitarbeit zu gewinnen.

    • pressburger
      03. Oktober 2022 18:34

      @Peregrinus
      Polen hat ein Motiv die Gasversorgung zu stören. Polen hat auch die notwendigen Mittel, das 8. Kolobrzeski Batalion Saperov, Maritimes Militärzentrum in Dzinwnow, 100 km südlich des Angriffs.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 19:33

      @ Pressburger
      Ich kann bezüglich fast eines jeden europäischenen Staats und die USA ein potentielles, nicht von vornherein unglaubwürdiges Motiv anführen. Bewiesen ist damit aber nichts. - Bei Lichtenstein fällt mir allerdings nichts ein.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 20:22

      @ Pressburger – Ergänzung
      Gerade vor ein paar Tagen ist die Gaspipeline von Norwegen nach Polen eröffnet worden. Wäre es angesichts dessen klug von den Polen, Nordstream zu beschädigen? – Der friedliebende Putin könnte doch nie auf die Idee kommen, als Reaktion die nach Polen führende Pipeline zu beschädigen oder?

    • pressburger
      03. Oktober 2022 22:58

      @Peregrinus
      Spekulationen bringen nichts. Northstream geht an Polen vorbei.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 23:04

      @ Pressburger
      Vollkommen richtig. Aber warum bewerten Sie nicht Ihre Aussagen als Spekulationen, die nichts bringen.
      Am Schluss noch ein Kompliment: Im Unterschied zu Gandalf(= Harun al Raschid) sind Sie intelligent.

    • Undine
      03. Oktober 2022 23:31

      @Specht

      Wahre Worte!***********************+++!

  11. Undine
    03. Oktober 2022 10:43

    A.U. schreibt:

    "Allein in der Alpenrepublik rissen die Raubtiere in letzter Zeit jährlich zwischen 330 und 490 Schafe, Ziegen und Rinder. Damit ist in vielen Regionen die Almwirtschaft massiv bedroht."

    JÄHRLICH!

    Daß die GRÜNEN, diese Pharisäer, auf deren Konto geht ja die Schnapsidee, in der EU die Wölfe wieder anzusiedeln, auf Multikulti auch im Tierreich sorgen, ohne etwaige böse Folgen zu bedenken, ist jedem klar! Dafür sind sie intellektuell nicht in der Lage.

    Daß den GRÜNEN das Wohl der Wölfe wichtiger ist als das Wohl der von den Wölfen gerissenen Tiere, ficht unter diesen gefährlichen Traumtänzern niemanden an! Die GRÜNEN dürften, wie mir scheint, die zahllosen getöteten Schafe, Ziegen und Rinder als "Unwertes Leben" ansehen. Anders kann ich es mir nicht vorstellen, daß man so mitleidlos das Leiden dieser Tiere in Kauf nimmt!

    Mein Lösungsvorschlag: Die Wölfe, diese tierischen Migranten, müssen zu VEGETARIERN umerzogen werden! Den GRÜNEN wird schon ein Mittel einfallen.

    • nonaned
      03. Oktober 2022 11:02

      Man müsste die Grünen einmal in Wald und Weide schicken um die bestialisch gemordeten Tiere aufzusammeln. Vielleicht wäre das eine heilsame Lehre.

      Vom Schreibtisch aus lässt sich alles gut regeln, aber mit Tatsachen in der Natur konfrontiert zu werden, das wäre dann schon etwas Anderes.

    • Tyche
      03. Oktober 2022 11:14

      @nonaned - würde schon genügen, wennst an Grünen auf die Weide - Aug in Aug mit einem Zähne fletschenden fauchenden Wolf - stellst!
      Ein bekanntes Ehepaar ging einmal vor Jahren im Winter spazieren.
      Er musste austreten, sie ging weiter. Er war eben wieder vorzeigbar, da kam sie atemlos angerannt: Karli, Karli, schnell, renn, da vorn is a Bär!

      So stell ich mir das "Aug in Aug" mit einem oder mehreren Grünen und einem Wolf auch vor ;-))

    • pressburger
      03. Oktober 2022 11:48

      @Tyche
      Wo ist das Problem ? In den US National Parks, trifft man immer wieder auf Bären. Man lässt den Bär in Ruhe, geht nicht näher, Bär dreht sich um und geht.
      Problem, Bärin mit cubs. Nie zwischen Bärin und Junge geraten.
      Wirklich gefährlich, mountain lions. Sieht man nicht.
      Bären schlafen im Winter. Ein Bär der Schlaflosigkeit litt.

    • Livingstone
      03. Oktober 2022 11:54

      @nonaned: ich hatte immer schon den gleichen Gedanken. Die Grünen und Bobos argumentieren immer, dass "die Bauern eh entschädigt werden". Aber räum einmal weg den Dreck, da wird einem geübten Jäger schlecht. Also sollte man es die Bobos machen lassen, die haben die größte Ahnung von der Natur.

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      03. Oktober 2022 12:31

      Tschuldigung, aber die Grünen hatten nie irgendeine Bedeutung im Führungsgremium der EU, im Europäischen Rat waren sie nie vertreten.
      Es war immer die EVP die stärkste Fraktion.

      Das Hinhauen auf die Grünen mindert die Schuld von Merkel, Von der Leiden, der OVP.

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 13:29

      Die Grünen sind doch eins mit den Wölfen wie sie mit den Mohammedanern eins sind. Sie wollen uns zu Veganern erziehen, daher macht es nix, wenn Schafe Opfer der Wölfe sind (und Wolffleisch essen wir ja nicht). Sie wollen den christlichen Glauben madig machen und die abendländische Kultur ausrotten (cancel culture), die Mohammedaner sind die gegen uns agesiedelten Invasoren aus Mohammedanien, die diese Aufgabe erledigen. Wenn die einmal erledigt sein wird, wird's spannend. Wer wird schneller sein? Die Grünen, die den Mohammeds an die Gurgel gehen oder die Mohammeds, die den Grün*_Innen die Kehle durchschneiden?

  12. sokrates9
    03. Oktober 2022 09:22

    450 Schafe wurden gerissen.. Das ist ein Schaden Europaweit von 45.000€!Massives Problem das ist in etwa die Summe die jeder Europäer an Mehrkosten und Inflation hat.Die Sprengung der Pipeline ist dafür verschwunden.Für mich ein Thema wie ein Atombomben Griff.Natomitglieder kappen die Gasversorgung für Europa,unvorstellbar,Europäer schaden Europäer!Dass das Frackinggas wesentlich teurer und umweltschädlicher ist egal es ruiniert die Bevölkerung halt schneller.Man zielt darauf ab Putin wirtschaftlich zu vernichten,auch auf Kosten Europas!Es ist verboten die Äpfel des Nachbarn zu 3ssen,die müssen möglichst teuer transkontinental beschafft werdèn!

  13. Jenny
    03. Oktober 2022 09:08

    Die ganze EU ist ein einziges Unrecht! Der Verein inkompetenter Schwachmaten gehört ersatzlos aufgelöst. Deren "Ratschläge" und Einmischungen braucht kein Mensch.
    Als es noch EWG/EFTA war, war es ok, da konnten die Länder ihre Grenzen schützen, was heute angeblich unmöglich ist, wie uns die Schreibhuren tägl. erzählen. Wir konnten normal Staubsaugen usw uswf.. heute ist es nur mehr ein irrer Regulierungsirrsinn besetzt von Stasitanten und Grünfaschisten

  14. Undine
    03. Oktober 2022 08:49

    Um es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was für eine Ungeheuerlichkeit Van der BELLEN bald nach Amtsantritt von sich gegeben hatte:

    "Wirbel um Kopftuch-Sager von Van der Bellen"

    "Am 05. Mai ist Bundespräsident Alexander van der Bellen 100 Tage im Amt. Jetzt sorgt er mit einer missverstandenen Aussage für Wirbel."

    MISSVERSTANDENE AUSSAGE?

    Da gab es nichts Mißverständliches! Genau SO denkt VdB!

    https://www.youtube.com/watch?v=i_wms8Bo7Tk&ab_channel=OE24.TV

    Am 30.09. schrieb ich:

    Der ORF berichtet vom Terror, dem im IRAN die Frauen wegen des moslemischen KOPFTUCHS ausgesetzt sind. Dieses Kopftuch stiftet nur Unheil. Wäre es da nicht angebracht, daß Van der BELLEN endlich SOLIDARITÄT mit jenen bedauernswerten iranischen Frauen fordert, die sich mit viel MUT GEGEN das ihnen aufgezwungene KOPFTUCH zu WEHREN versuchen?

    Warum sagt Van der BELLEN nicht laut und deutlich:

    • Undine
      03. Oktober 2022 08:53

      Warum sagt Van der BELLEN nicht laut und deutlich:

      "Jetzt ist die Zeit gekommen, daß wir Österreicher den iranischen Frauen beistehen müssen, indem wir ALLE moslemischen FRAUEN in Ö, alle, bitten müssen, ihre KOPFTÜCHER aus SOLIDARITÄT zu ihren Glaubensschwestern im IRAN, zu VERBRENNEN!"

      Damals hätte dieser Volksverräter Van der BELLEN aus dem Land verjagt gehört! Und jetzt werden ihn die geistesträgen Österreicher, verstärkt von den kopftuchtragenden Moslemfrauen und deren Familien möglicherweise noch einmal gewählt! Uns ist im Falle einer Wiederwahl VdBs wirklich nicht mehr zu helfen!

    • otti
      03. Oktober 2022 10:00

      @@ Undine - die Macht der Medien !

      Schrecklich !
      Ganz besonders abscheulich der orf !

    • nonaned
      03. Oktober 2022 11:04

      @otti: es ist nicht die Macht der Medien, es ist die Macht des Geldes.

      Wenn man sich anschaut, wie die Medien gefüttert werden, dann ist es kein Wunder, dass sie so schreiben wie sie schreiben:

      https://www.unzensuriert.at/content/156162-regierung-bedankt-sich-beim-mainstream-mit-plus-357-prozent-bei-inseraten/

  15. Kyrios Doulos
    03. Oktober 2022 08:48

    Zu dem für die EUdSSR typischen Kopftuchinserat schreibt A.U. folgendes: "Würde so etwas in Österreich (oder irgendeinem anderen demokratischen Land) passieren, würde der verantwortliche Minister mit Rücktrittsaufforderungen überschüttet."

    Das stimmt. Und dann würden die Herrscher und ihre Propagandamedien über eben diese Rücktritssaufforderer herfallen und sie rechtsextrem, intolerant, Hass und Hetze verbreitende Nazis schimpfen und sie wegen Volksverhetzung vor den Kadi ziehen.

    Die EUdSSR und die Medien und die Gerichte treiben die Islamisierung fleißig voran. Pol.Corr. und Islam haben ja einiges gemeinsam: Demokratiefeindlichkeit, moralische Überlegenheit, gouvernantenhaftes Regierungsverständnis, das das Volk umerziehen will, Vernichtung der Gegner, Zensur und "cancel culture"-Zielsetzung. Im Detail gibt's ein paar Widersprüche zwischen beiden, aber im Wesen sind sie eins.

    Das Inserat paßt also konsistent zur EUdSSR. Sie ist so wie sie sich darstellt. Nur wir sind naiv.

  16. Kyrios Doulos
    03. Oktober 2022 08:34

    Unterberger schreibt heute u.a. folgendes: "Offen muss bleiben, warum sich die EU überhaupt in solche Dinge eingemischt hat, für die sie nie und nimmer gegründet worden ist."

    Die Sache ist einfach:

    1/ Weil die Tyrannis der Willkür die Herrschaftsmethode der EU ist, weshalb ich sie lieber EUdSSR nenne.

    2/ Weil die Medien sich alle auf die Seite der Tyrannen geschlagen haben, ein kritisches Denken der Massen damit verunmöglicht ist.

    3/ Weil in den einzelnen EUdSSR-Staaten Politiker herrschen, die dem Ganzen tyrannischen Treiben zustimmen. Siehe Edtstadler. Siehe Karas. Siehe Frau und Herr Nehammer. Und siehe vor allem VdB, der glüht vor lauter EUdSSR-Hörigkeit und Unterwerfung.

    4/ Weil halt leider auch die Mehrheit der Wähler, mindestens 80% das alles immer wieder wählen - anstatt sich einmal einen Ruck zu geben und die FPÖ zu wählen. Ich fürchte, auch am 9.10. wird's so kommen.

    Auch die Bauern, die unter den Wölfen leiden, wählen zu 90% die VP, die für die EUdSSR glüht.

    • Postdirektor
      03. Oktober 2022 09:30

      @Kyrios Doulos

      > „Auch die Bauern, …, wählen zu 90 Prozent die VP.“

      Nur ein Beispiel (von vielen, die Bauern kriegen viele Förderungen), warum:
      Wenn ein Jungbauer den Hof übernimmt, kassiert er 100.000 Euro Förderung.
      Die VP sagt: Wenn wir nichts mehr mitzureden haben, kriegt ihr das nicht mehr.
      Und schon wählen alle VP.

    • nonaned
      03. Oktober 2022 10:35

      @Postdirektor: also das hätt ich jetzt gerne genau gewusst: wo haben sie das her, dass ein Jungbauer bei Hofübernahme 100.000 Euro bekommt. Es wird für sie ja ein Leichtes sein, den bezughabenden link hier einzustellen

    • Postdirektor
      03. Oktober 2022 11:04

      @nonaned

      Fragen Sie bei der Bauernkammer.
      Wenn Sie Bauer sind. Sonst kann es sein, dass Sie keine Auskunft bekommen…

    • nonaned
      03. Oktober 2022 11:08

      @Postdirektor: besonders schlau sind sie aber nicht. Förderungen sind offizielle Zahlungen die in der Transparenzdatenbank und Ähnlichen aufscheinen. Also sie wissen gar nix, sie meinen nur, das einmal irgendwo aufgeschnappt zu haben.
      Ich werde ihren Text an die Bauernkammer schicken mit der Bitte um Aufklärung. Sie werden sich wundern, wie schnell die reagieren.

    • Postdirektor
      03. Oktober 2022 11:20

      @nonaned

      Ich habe jetzt recherchiert. Sie haben recht, es ist bei weitem nicht so viel, was ein Jungbauer an Förderung erhält.
      Ich bin anscheinend einem Dampfplauderer aufgesessen, der geprahlt hat.

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 13:35

      Bleibt mein Unverständnis darüber, daß die massive Mehrheit der Bauern die VP wählen, vor allem bei den Kammerwahlen, wo die VP Alleinunterhalter (sie bestreiten ihren eigenen Unterhalt mit dem Geld ihrer eigenen Bauern, die willig immer weiter alleine die VP wählen) ist. Das ist der Grund, warum sich mein Mitleid mit den Bauern in überschaubaren Grenzen hält. Da sind die Kollegen in den Niederlanden aus anderm Holz geschnitzt. Darum berichtet über sie auch niemand hierzulande. Könnten doch ein paar Österreichische Bauern glatt auf die Idee kommen, es mal mit demokratischem Widerstand zu probieren. Das möge Gott verhüten, betet die VP.

    • riri
      03. Oktober 2022 13:40

      Also warum wählen dann die Bauern die VP?

    • Undine
      03. Oktober 2022 14:18

      @Kyrios Doulos

      *****************
      *****************
      *****************+++!

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 16:48

      @riri: Es ist mir schleierhaft. Am ehesten kann ich mich vorstellen, daß es der VP gelingt, ihnen tatsächlich Angst einzujagen nach dem Motto, sie verhinderte noch das Allerschlimmst ... Am zweitehesten kann ich mir vorstellen, sie sind instinktiv noch gefangen in der der Leibeigenschaft folgenden Ära des Feudalismus und - obwohl als Geschäftsmänner stolz - daher Politikern und Kammerfunktionären der VP gegenüber devot, feig und brave Untertanen der macht- und geldgierigen Herrscher. Und Herrscherinnen, um Frau Nehammer nicht zu vergessen, der ja sogar der Karl untertänigst ergeben ist.

    • nonaned
      03. Oktober 2022 18:29

      @Postdirektor: das ist aber interessant, dass sie auf meinen Vorhalt recherchieren. Stellen sie sich vor, ich hab das mein Leben lang umgekehrt gemacht, ich hab zuerst recherchiert und dann mein Wissen weitergegeben.
      So einen aufgelegten Blödsinn, den sie da geschrieben haben, das ist ja nicht einmal lustig, das ist nur ungemein unsachlich. Sie beschuldigen die Bauern, so viel Geld zu nehmen, blabla, stimmt gar nicht, sie bekommen es nämlich nicht!
      Ja, wenn sie sich die Listen anschauen, wer da was bekommt, da wird einem schlecht, Liechtenstein, Esterhazy usw. und weit, weit hinten kommt dann ein kleiner Bauer. Vorher kommen die Riesenbetriebe die irgendwie mit der Landwirtschaft zu tun haben, auch landwirtschaftliche Bildungseinrichtungen.
      Aber detailliert reiche ich es noch nach, ich erwarte nämlich von der Landwirtschaftskammer natürlich eine Antwort auf meine Anfrage.

    • nonaned
      03. Oktober 2022 18:33

      @Kyrios Doulos: warum wählen die Bauern schwarz? Weil's immer so war. Das ist dasselbe bei den Arbeitern, warum wählen die immer und immer wieder rot? Weil's immer so war.

      Beide Gruppen bekommen von ihren STandesvertretungen eingehämmert, wie sie zu wählen haben. Egal ob Bauern- oder Arbeiterkammer, sie erklären penetrant ihren Mitgliedern was sie zu wählen haben, sicher immer mit einem gewissen Druck.

    • Kyrios Doulos
      03. Oktober 2022 20:00

      @nonaned - Ihre Antwort "weil es immer so war" ist die schlichteste und einfachste und für mich jetzt die plausibelste von allen Erklärungsversuchen. Danke.

    • Postdirektor
      03. Oktober 2022 21:59

      Ein anderer Bauer (es ist nicht der Dampfplauderer mit den 100.000 Euro) hat mir gegenüber geäußert, dass er damals deshalb für den EU-Beitritt gestimmt hat, weil es ohne Beitritt die Förderungen nicht geben würde. Und unlängst hat er für seine Motivation, weiter die ÖVP zu wählen, ebenfalls als Begründung angeführt: Wer sonst würde sich dafür einsetzen, dass die Bauern was bekommen?
      Das klang für mich alles plausibel. - Ist aber, das gebe ich zu, eine subjektive Aussage.

      Tatsache ist auch, dass die Bauern andererseits oft genug durch Vorschriften und Auflagen gegängelt werden und nicht kostendeckende Preise für ihre durch viel Fleiß erzeugten Produkte erhalten. Besser wäre, kostendeckende Preise, dafür keine Förderungen. Aber dann könnte man sie nicht so gut in „Wahlabhängigkeit“ halten. Und wenn schon Förderungen, dann nicht für die größten am meisten.

  17. Willi
    03. Oktober 2022 08:29

    Warum nimmt man nicht einfach einen Zauberspruch?

    Zum Beispiel: "Ich exorziere euch, Krankheit bringende Würmer (...), beim allmächtigen Gott, dem Vater, und Jesus Christus, seinem Sohn, und dem Heiligen Geist, (...) damit ihr sogleich von diesen Gewässern, Feldern oder Weinbergen verschwindet!"
    Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/geschichte/id_100055458/prozesse-gegen-tiere-schweine-endeten-am-galgen-ein-hund-im-todestrakt.htm

    Dass die EU Geld verschleudert, ist klar. Es gibt Fotos von meiner Mutter aus den 60ern wo sie mit Kopftuch zu sehen ist.

    Allerdings war der Anblick gestern bezeichnend. Eine Abordnung von ca. 20 einheimischen Jenbacher Schützen in ihrer Tracht strammstehend vor einem Neger, der Hokuspokus macht. Zum Erntedankfest.

  18. Josef Maierhofer
    03. Oktober 2022 07:18

    Als Handelsgemeinschaft hatten die EWG und die EFTA ihre segensreiche Berechtigung.

    Als undemokratisches Gebilde hat die EU keinerlei Legitimation mehr und mit jedem Tag länger in einer solchen EU wird der Schaden größer.

    Stellen wir doch einmal einen Vergleich an zwischen Österreich als EWG Mitglied und EFTA Mitglied und Österreich als EU Mitglied an. Der Vergleich macht sicher und würde eine Volksabstimmung benötigen über einen sofortigen EU Austritt.

    Das 'Kriegsteilnahme-Zwangsdesaster' noch gar nicht eingerechnet.

    Die Grünen sind in Österreich schon einmal aus dem Parlament geflogen, unter dem Schutz und Support der ÖVP gedeihen sie jetzt aber 'prächtig'. Ja, die Bauern wählen noch ÖVP ...

    Mit Demokratie und Rechtsstaat haben weder die Grünen, noch die EU was zu tun.

    EU Austrittsabstimmung wäre angesagt.

    • Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
      03. Oktober 2022 08:05

      Volksabstimmungen?
      Gab es ja, und sie gingen vernichtend für die EU aus. Weitere Volksabstimmungen wurden nicht mehr gestattet. Die abgelehnte Verfassung wurde dann grosso modo als "Vertrag von Lissabon" nachweislich gegen den Willen der Völker eingesetzt.

      Die EU ist eine Unrechtsgemeinschaft.

  19. elfenzauberin
    03. Oktober 2022 06:00

    Das Problem der EU beginnt damit, daß die Entscheidungsträger nicht vom Volk gewählt wurden. Ein Barroso wurde niemals gewählt, ein Juncker wurde niemals gewählt und eine van der Leyen wurde auch von niemanden gewählt. Damit rutscht die EU, was demokratiepolitische Defizite angeht, hinter Länder wie Rußland, wo der Präsident gewählt ist, auch wenn man trefflich darüber streiten kann, ob es bei der Wahl mit rechten Dingen zugegangen ist. In der EU gibt es so eine Wahl erst einmal gar nicht. Und damit rutscht die EU in Bezug auf demokratische Reife nämlich nicht nur hinter Putins Rußland, sondern sogar hinter die UDSSR und hinter die DDR. Das zum Ersten.

    Zum Zweiten möge man sich einmal ansehen, wie die gewählten Repräsentanten in der EU, die im machtlosen EU-Parlament sitzen, abgestimmt haben. All das, was uns jetzt auf den Kopf fällt, wurde mehrheitlich von den roten und schwarzen Parteiexponenten, die nach Brüssel entsorgt wurden, abgenickt.

    • elfenzauberin
      03. Oktober 2022 06:00

      Das beginnt bei der Migrationspolitik, geht über die für die Bauern vernichtende Landwirtschaftspolitik bis zur Energie - und Migrationspolitik.

      Die unermeßlichen Schäden, die die Migrationspolitik anrichtet, wurden maßgeblich von einer EVP mitgetragen, wo ein Hr. Karas drinnensitzt, wo ein Hr. Gerald Knaus Lobbying für die Flüchtlingsmafia betrieben hat und wo ein EUGH Entscheidungen getroffen hat, deren Richter auch nicht anders denken als ein Hr. Karas oder ein Hr. Knaus - und so geht weiter!

      Was die Landwirtschaft betrifft, so ist das Wölfe-Problem bestenfalls ein Nebenschauplatz. Denn was die Landwirtschaft zu befürchten hat, ist in den Niederlanden zu sehen, wo den Bauern praktisch Berufsverbot erteilt wird, weil sie die idiotische EU-Stickstoffrichtline erfüllen müssen. Warum hat sich zu dem Thema der erzschwarze Hr. Fischler niemals zu Wort gemeldet? Hat sich der Hr. Fischler gegen derartige Entwicklungen gestellt? Mir ist da nichts bekannt.

    • elfenzauberin
      03. Oktober 2022 06:01

      Wenn dann die Bauern weiterhin die ÖVP wählen, wie in Tirol geschehen, dann werden die Bauern in den Untergang geführt. So ist das eben!

      Und was die Energiepolitik angeht: für das derzeitige Desaster wird der Hr. Putin verantwortlich gemacht, der damit aber nicht sehr viel zu tun hat. Putin wird die Schuld in die Schuhe geschoben, weil man von der eigenen Unfähigkeit ablenken will. Putin KANN gar nicht maßgeblich an den Energiepreissteigerungen schuld sein, denn die Preise gingen bereits VOR dem Februar 2022 durch die Decke (ablesbar an der Preisentwicklung an den Spotmärkten und am Gaspreisindex). Die Hauptschuld trägt wieder die EU, wo von den Roten und Schwarzen alles abgenickt wurde, was den Grünen so eingefallen ist. Dazu zählt die Forcierung von Windrädern und Solarpanelen, die beide unrentabel sind, dazu zählt das Merit-Order-Prinzip, das eine Vorgabe ist, die planwirtschaftlichem Denken entspricht.

    • elfenzauberin
      03. Oktober 2022 06:01

      Einen wesentlichen Anteil an der Teuerung hat die EU-Geldpolitik. Und es ist die Geldpolitik der EZB, die billionenfach Euros gedruckt hat, welche dann dafür mißbraucht wurden, um Schrottanleihen von Pleitestaaten einzukaufen. Auch das wurde alles von den roten und schwarzen Gesandten im EU-Parlament abgenickt und dann eben beschlossen.

      Und last but not least:
      Wir alle kennen den Kopftuchsager des kettenrauchenden Bundespräsidenten. Die ÖVP hätte ja die Möglichkeit gehabt, einen eigenen Kandidaten in die Bundespräsidentschaftswahl zu schicken, der den Frauen als Reaktion auf van der Bellens Sager dazu auffordert, aus Solidarität mit iranischen Frauen ihre Kopftücher öffentlich zu verbrennen.
      Das wäre doch was! Doch die Waschlappen in der ÖVP, die nur noch als Bettvorleger der Grünen dienen, sind zu nichts zu gebrauchen. Und solange diese ÖVP weiterhin von den Bauern und solchen Leuten wie Dr. U. gewählt wird, wird sich nichts ändern - nur jammern und sudern hilft nicht!

    • Cato
      03. Oktober 2022 07:53

      @ elfenzauberin

      Perfekt zusammengefasst!

    • Cotopaxi
      03. Oktober 2022 08:15

      Unser Alter wählt die Schwartzen nicht nur, als medialer Stürmer bestärkt auch noch deren Narrative und Lügenpropaganda.

    • Gerald
      03. Oktober 2022 10:42

      Der gescheiterte SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz hat das Demokratiedefizit der EU in einem seltenen Anflug von Ehrlichkeit ja sogar einmal selbst zugegeben, indem er sagte:
      Wäre die EU ein Staat und würde als solche einen Antrag auf Mitgliedschaft in der EU stellen, müsste dieser wegen mangelnder demokratischer Standards abgelehnt werden.

      Wobei es ihm damals nur darum ging mehr Macht und Kompetenz für das EU-Parlament zu fordern, das ja als demokratiepolitisches Feigenblatt der EU fungiert.

    • pressburger
      03. Oktober 2022 11:55

      Die EU versucht einen Zauberspagat, bei sinkenden Einnahmen, immer mehr Geld auszugeben. Die Folge Geldvermehrung, Inflation.
      Die EU finanziert Nordafrika, Windmühlen, Impfstoffe, alles mit Milliarden Beträgen. Jetzt auch den Krieg in der Ukraine, auch mit Milliarden Euro. Die EU hat kein Geld, aber die EU druckt Geld.

  20. Pennpatrik (Kollaborateur, Volksverr?ter, Staatsverweigerer und Demokratiefeind)
    03. Oktober 2022 03:39

    Schon Hayek hat zu Beginn der 40er Jahre gemeint, dass die Hitler- und Stalinregierung die formalen Voraussetzungen für einen Rechtsstaat erfüllen, aber keine Demokratien sind. (Weg zur Knechtschaft)

    "Alle Totalitarismen des 20.Jh. proklamierten die Überordnung der Wertegemeinschaft gegenüber dem Staat, der auf diese Weise natürlich aufhört, eine Rechtsordnung zu sein". ZITAT aus Robert Spaemann, "Über Gott und die Welt".

    Sehr lesenswert, ebenso, wie Carl Schmitt, "Die Tyrranei der Werte ".

  21. Peregrinus
    03. Oktober 2022 01:24

    Neues von Sarrazin: „Pazifistisches Denken beruht im Kern darauf, dass man glaubt, einen potentiellen Gegner zur Friedlichkeit bringen beziehungsweise zum Frieden zwingen zu können, indem man selbst glaubwürdig friedlich bleibt, sich selbst weitgehend entwaffnet und dem Gegner Friedenstauben schickt, statt ihm das eigene Drohpotential zu zeigen. …
    So konnte in dem von Putin aggressiv geführten Russland offenbar die Vorstellung Boden gewinnen, dass es für den Angriff auf die Ukraine nur einen niedrigen Preis entrichten müsse …
    Bereitschaft zur Gewalt und auch die Verlockung zum moralisch Bösen gehören zur psychologischen Grundausstattung des Menschen und aller von ihm geformten gesellschaftliche und politischen Gebilde. Wer das vernachlässigt, verfängt sich schnell in Illusionen und kann an der Spitze von Völkern und Nationen diese in tödliche Gefahr bringen“ – Thilo Sarrazin, Die Vernunft und Ihre Feinde (2022), Seite 231.

    • Cotopaxi
      03. Oktober 2022 08:03

      Die Gedanken Sarrazins kann man perfekt auf das augenblickliche Verhältnis des Schwartz-Grünen Gewaltregimes auf das taubenhafte österreichische Volk umlegen.........

    • pressburger
      03. Oktober 2022 12:00

      "Moralisch böse" ? Aber Moral kann nicht böse sein.
      Verwechslung mit Moralismus. Moralismus ist eine missionierende Weltanschauung.

    • Peregrinus
      03. Oktober 2022 15:13

      Die Antwort auf Pressburger findet sich in meinem Kommenmtar von 15:11h.





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